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Kornelkirsche und Hartriegel (Cornus)

Kornelkirsche, Japanischer Blumenhartriegel und Zier-Hartriegel: Anbau, Schnitt, Früchte und Verwendung

Sommergrüne Sträucher und Bäume von sehr unterschiedlichem Aussehen

  • Standort: je nach Art unterschiedliche Ansprüche
  • Höhe: 2–6 m
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Vermehrung: durch Aussaat und Stecklinge

Rund 45 Arten der Gattung sind überwiegend in der nördlichen Zone Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet. Sie gehören zur Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae). Etliche von ihnen zählen zu den bedeutenden Gartengehölzen.

Die Gattung Cornus umfasst zwei Gruppen, die Gärtner unter verschiedenen Namen kennen: die Kornelkirsche und die Blumen-Hartriegel mit auffälligen Blütenhochblättern und essbaren Früchten sowie die Zier-Hartriegel, die vor allem wegen ihrer farbigen Zweige und der Herbstfärbung gepflanzt werden.

Weißer Hartriegel (Cornus alba)

Weißer Hartriegel (Cornus alba) mit roten Trieben

Der Weiße Hartriegel (Cornus alba) ist ein bis zu 3 m hoher Strauch. Anfangs wächst er aufrecht, später neigen sich die Zweige stark und wurzeln im Boden. Die jungen Triebe sind blut- oder korallenrot, leicht bereift und im Winter sehr auffällig. Die eiförmig-elliptischen Blätter sind 4–8 cm lang und färben sich im Herbst meist rot. Von Mai bis Juni erscheinen gelblich weiße Blüten in flachen, 3–5 cm breiten Blütenständen. Die Früchte sind weiß oder bläulich. Der Weiße Hartriegel ist ein robuster, anspruchsloser Strauch für Strauchgruppen und Hecken. Er verträgt auch einen schattigen Standort.

Zur Art Weißer Hartriegel (Cornus alba) gehören einige interessante Gartenformen:

  • ‚Argenteomarginata‘ mit mehr oder weniger weiß gerandeten Blättern
  • ‚Kesselringii‘ mit schwarzbraunen Zweigen
  • ‚Sibirica‘ mit dünnen, korallenroten Zweigen, vor allem im Winter auffällig
  • ‚Flaviramea‘ mit Zweigen von grüngelber Rinde, besonders im Winter interessant
  • ‚Kelsey’s Dwarf‘ ist eine Zwergform mit purpurbraunen Zweigen, gut als Bodendecker geeignet

Wechselblättriger Hartriegel (Cornus alternifolia)

Wechselblättriger Hartriegel (Cornus alternifolia) mit etagenförmig angeordneten Ästen

Der Wechselblättrige Hartriegel wächst als kleiner Baum bis zu einer Höhe von 5–6 m. Er hat etagenförmig angeordnete und flach ausgebreitete Äste — deshalb wird er auch Etagen-Hartriegel genannt. Die Blätter stehen wechselständig, sind breit eiförmig bis elliptisch und 7–12 cm lang. Weiße Blüten in leicht gewölbten, bis zu 5 cm breiten Blütenständen halten von Mai bis Juni. Die blauschwarzen Früchte sitzen auf roten Stielen. Der Wechselblättrige Hartriegel ist ein schönes Solitärgehölz von markantem Aussehen. Am besten gedeiht er in frischen Böden.

Kanadischer Hartriegel (Cornus canadensis)

Kanadischer Hartriegel (Cornus canadensis) mit weißen Hochblättern und roten Früchten

Der Kanadische Hartriegel, auch Teppich-Hartriegel genannt, ist eine Staude, die nur 20–30 cm hoch wird. Die Blätter sind eiförmig, 2–4 cm lang und an den Triebspitzen quirlig angeordnet. Die grünlich roten Blüten in endständigen Köpfchen werden von vier großen weißen Hochblättern umgeben. Die Früchte sind hellrot. Diese hübsche Staude gedeiht am besten an einem halbschattigen bis schattigen Platz mit frischem, mit Torf angereichertem Boden. Unter passenden Bedingungen wächst sie teppichartig und lässt sich als Bodendecker im Heidegarten und in Moorbeeten verwenden.

Pagoden-Hartriegel (Cornus controversa)

Pagoden-Hartriegel (Cornus controversa) 'Variegata' mit etagenförmig ausgebreiteten Ästen und weiß gerandeten Blättern im Rasen

Der Pagoden-Hartriegel ist eine ostasiatische Art mit Blättern, die denen des Wechselblättrigen Hartriegels ähneln. Er blüht Ende Mai in flachen Blütenständen und trägt blauschwarze, 6 mm breite Früchte. Der Pagoden-Hartriegel ist ein dekorativer kleiner Baum für den Einzelstand. Die Form ‚Variegata‘ mit attraktiven weiß gerandeten Blättern ist im Vergleich zur Art empfindlicher und wärmebedürftiger.

Blumen-Hartriegel (Cornus florida)

Blumen-Hartriegel (Cornus florida) mit weißen Blütenhochblättern

Der Blumen-Hartriegel ist ein 5–6 m hoher Baum oder ein dicht und breit verzweigter Strauch. Die eiförmig-elliptischen Blätter sind 6–14 cm lang. Die kleinen Blüten sind unscheinbar, auffälliger sind die vier weißen, verkehrt eiförmigen Hochblätter, die sie umgeben. Dieser Hartriegel blüht Ende Mai sehr reich, und im Herbst leuchten an ihm scharlachrote, 1 cm große Früchte von elliptischer Form. Er ist ein sehr wertvolles Blütengehölz für frische und saure Böden.

Japanischer Blumenhartriegel (Cornus kousa)

Der Japanische Blumenhartriegel (Cornus kousa), auch Japanischer Blütenhartriegel oder Chinesischer Blumenhartriegel genannt, stammt aus Japan, Korea und China. Bei uns wächst er als breiter Strauch oder kleiner Baum von 5–7 m Höhe mit waagerecht ausgebreiteten Astetagen. Er blüht drei bis vier Wochen später als der Blumen-Hartriegel, etwa ab Mitte Juni, und zwar zu einer Zeit, in der die Blätter bereits voll entwickelt sind — die weißen Blüten wirken deshalb wie auf grünen Grund gesetzt. Auffällig sind wieder die vier spitzen Hochblätter, die die kleinen echten Blüten umgeben.

Die Früchte sind kugelig, himbeerrot und erinnern an der Oberfläche an eine Erdbeere; sie reifen im September bis Oktober und sind essbar, mit weichem, süßem Fruchtfleisch. Im Herbst färben sich die Blätter karminrot bis purpurn, bei älteren Bäumen blättert zudem die Rinde mosaikartig ab.

Der Japanische Blumenhartriegel ist unter unseren Bedingungen robuster und zuverlässiger als der Blumen-Hartriegel. Er braucht einen durchlässigen, humosen und leicht sauren Boden, einen sonnigen bis halbschattigen Platz und verträgt weder Staunässe noch verdichteten Boden. Er wächst langsam, etwa 20–30 cm im Jahr. Von den Sorten werden am häufigsten angeboten:

  • ‚Milky Way‘ — sehr reich blühend, rein weiße Hochblätter
  • ‚Satomi‘ — rosa bis karminrote Hochblätter
  • ‚China Girl‘ — wüchsige Sorte, die schon an jungen Pflanzen blüht

Nuttalls Hartriegel (Cornus nuttallii)

Nuttalls Hartriegel (Cornus nuttallii) mit großen weißen Hochblättern

Nuttalls Hartriegel, auch Pazifischer Blumen-Hartriegel genannt, wächst in seiner westamerikanischen Heimat als Baum, bei uns meist als großer Strauch. Er hat 8–12 cm lange, eiförmig-elliptische Blätter und blüht im Mai. Die Blüten stehen in halbkugeligen Köpfchen, die meist von sechs eiförmig-länglichen Hochblättern umgeben sind. Die gelblich weißen Hochblätter färben sich beim Verblühen rosa. Die orangeroten Früchte sind 1 cm lang. Nuttalls Hartriegel ist die schönste Art der Gattung. Im Vergleich zu den beiden vorherigen Arten stellt er höhere Ansprüche an den Standort.

Blutroter Hartriegel (Cornus sanguinea)

Blutroter Hartriegel (Cornus sanguinea) mit roten Zweigen

Der Blutrote Hartriegel ist eine europäische Art. Der 3–5 m hohe Strauch wird im Alter breit und hat oben rote Zweige, die vor allem im Winter auffallen. Die eiförmigen, 4–10 cm langen Blätter färben sich im Herbst dunkel- bis purpurrot. Von Mai bis Juni erscheinen zahlreiche weißliche, duftende Blüten in dichten, flachen Trugdolden. Die kugeligen, violettblauen Früchte sind weiß punktiert. Der Blutrote Hartriegel ist ein anpassungsfähiger und robuster Strauch, geeignet für Deck- und Schutzpflanzungen sowie für frei wachsende oder geschnittene Hecken.

Seinen Namen verdankt er den rot anlaufenden Zweigen und dem blutrot gefärbten Herbstlaub. Die Früchte sind nicht zum Verzehr bestimmt, im Unterschied zu den Früchten der Kornelkirsche schmecken sie bitter.

Seidiger Hartriegel (Cornus stolonifera)

Der Seidige Hartriegel ist ein etwa 2 m hoher Strauch mit Ausläufern und breit übergeneigten Zweigen, die auf der Sonnenseite purpurrot sind. Die eiförmigen bis elliptischen Blätter sind 5–10 cm lang. Der Strauch blüht im Mai und Juni mit gelblich weißen Blüten in flachen Trugdolden und trägt später weiße Früchte in Form von 7–9 mm breiten Kügelchen.

Seidiger Hartriegel (Cornus stolonifera) mit purpurroten Zweigen

Kornelkirsche (Cornus mas)

Kornelkirsche (Cornus mas), die im Vorfrühling mit goldgelben Blüten blüht

Ein im Vorfrühling blühender und reich tragender Strauch oder kleiner Baum.

Standort: anspruchslos in Bezug auf Klima und Boden, frosthart.
Platzbedarf: 5–8 m².
Höhe: bis 6 m.
Blütezeit: Februar bis März.
Fruchtreife: September.
Vermehrung: durch Aussaat oder Stecklinge.

Die Kornelkirsche gehört wie die anderen Arten der Gattung Cornus zur Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae). Dieser große Strauch oder kleine Baum kommt in Wäldern und Gebüschen Mittel- und Südeuropas bis nach Kleinasien vor. Er wächst langsam und hat sehr hartes Holz. Die eiförmigen Blätter mit ausgezogener Spitze sind 5–10 cm lang. Die goldgelben Blüten in kleinen Dolden sind nur 3–4 mm groß und selbstfruchtbar. Die bis zu 2 cm langen, leuchtend roten, ovalen Früchte mit großem Stein haben ein essbares Fruchtfleisch. Sie reifen ab September.

Die Kornelkirsche ist kalkliebend, widersteht Trockenheit und Frost gut, verträgt Schatten und lässt sich auch in höheren Lagen pflanzen. In der Regel wird sie durch Aussaat vermehrt, die Samen keimen jedoch erst nach 2 Jahren. Ausgewählte wertvolle Typen vermehrt man durch Grünstecklinge, die unter Sprühnebel gut bewurzeln. Schaderreger treten an der Kornelkirsche praktisch nicht auf.

Kornelkirsche anbauen: Schnitt, Ernte und Sorten

Zwischen den gepflanzten Sträuchern empfiehlt sich ein Abstand von 3–4 m. Die Kornelkirsche verträgt den Schnitt gut. In der Hecke können die Pflanzen deshalb nur 0,8 m voneinander entfernt stehen und blühen trotzdem gut. Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht nötig, gelegentliches Auslichten genügt. Die Früchte reifen ab September nach und nach und müssen nicht gepflückt werden, man kann sie leicht auflesen. Nach der Ernte lagert man sie eine Woche, damit sie nachreifen und den herb-adstringierenden Geschmack verlieren. Erst dann schmecken sie angenehm süßsauer. Von einem ausgewachsenen Baum lassen sich 10 kg Früchte ernten, an einem günstigen Standort auch deutlich mehr. Im deutschsprachigen Raum ist die österreichische Sorte ‚Jolico‘ am weitesten verbreitet, in Tschechien und der Slowakei sind es ‚Titus‘ und ‚Děvín‘. Alle drei sind robust, ‚Titus‘ hat dunkler rote Früchte. Der volle Ertrag folgt im fünften Jahr nach der Pflanzung.

Als großfruchtige Kornelkirsche werden in Gärtnereien gerade jene züchterisch ausgelesenen Fruchtsorten der Kornelkirsche angeboten, deren Früchte zwei- bis dreimal größer sind als die des Wildstrauchs. Dazu gehören neben ‚Titus‘ und ‚Děvín‘ die österreichische ‚Jolico‘ und ukrainische Sorten vom Typ ‚Jantarnyj‘ mit gelben Früchten. Eine veredelte Pflanze beginnt früher zu tragen als ein Sämling — meist schon im dritten Jahr nach der Pflanzung.

Kornelkirschen verwenden: Rezepte und Marmelade

Reife rote Früchte der Kornelkirsche (Cornus mas) am Zweig

Die Früchte enthalten sehr viel Vitamin C. Frisch vom Strauch sind sie kaum genießbar, doch bereitet man daraus hochwertige Kompotte, Gelees, Marmeladen und Fruchtsäfte mit angenehm säuerlichem Geschmack.

Am gängigsten sind Kornelkirschen-Marmelade und Kompott, weniger bekannt ist das Einlegen unreifer Früchte in Salzlake als Olivenersatz oder der Dirndlbrand — ein Obstbrand aus den Früchten. Die Früchte lassen sich auch trocknen und einfrieren; durch den Frost werden sie weich und der große Stein löst sich leichter.

Kornelkirsche und Hartriegel düngen

Weder die Kornelkirsche noch die Zier-Hartriegel gehören zu den anspruchsvollen Gehölzen — auf normalem Gartenboden kommen sie mit einer Gabe im Frühjahr aus. Der Unterschied liegt darin, was Sie von der Pflanze erwarten: Bei der auf Früchte gezogenen Kornelkirsche lohnt sich regelmäßiges Düngen, bei den wegen ihrer farbigen Zweige gepflanzten Hartriegeln genügt eine Erhaltungsgabe, denn eine überdüngte Pflanze treibt lange, weiche Triebe.

  • Düngen Sie vom Vorfrühling etwa bis Mitte Juli; eine spätere Gabe würde das Ausreifen der Triebe vor dem Winter behindern.
  • Organischen Universaldünger streuen Sie rund um den Stamm bis zur Kronentraufe aus und arbeiten Sie ihn nur leicht in den Boden ein, nicht direkt an den Stammfuß.
  • Was die Nährstoffverhältnisse und die Zahlen auf der Verpackung bedeuten, erklärt der Artikel NPK-Dünger.
  • Die Kornelkirsche ist kalkliebend — auf sauren Böden tut ihr Kalziumgut. Der Japanische Blumenhartriegel und der Blumen-Hartriegel brauchen dagegen einen leicht sauren Boden und sollten nicht gekalkt werden.

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Häufige Fragen zur Kornelkirsche

Wann blüht die Kornelkirsche?

Die Kornelkirsche blüht als eines der ersten Gehölze im Jahr, schon im Februar bis März, und zwar an kahlen Zweigen noch vor dem Blattaustrieb. Der Blumen-Hartriegel blüht Ende Mai, der Japanische Blumenhartriegel erst ab Mitte Juni. Die Zier-Hartriegel blühen im Mai und Juni.

Wie schnell wächst die Kornelkirsche?

Langsam. Der Jahreszuwachs liegt bei etwa 20 bis 30 cm, sodass die Kornelkirsche ihre Endhöhe von bis zu 6 Metern erst nach mehreren Jahrzehnten erreicht. Der volle Ertrag kommt im fünften Jahr nach der Pflanzung, bei veredelten Fruchtsorten rund zwei Jahre früher.

Wie schneidet man die Kornelkirsche?

Einen regelmäßigen Schnitt braucht die Kornelkirsche nicht, sie verträgt ihn aber gut. Es genügt, die Krone gelegentlich auszulichten und trockene sowie sich kreuzende Äste zu entfernen, am besten nach der Fruchternte oder im Vorfrühling vor dem Austrieb. In der geschnittenen Hecke wird die Kornelkirsche auf 0,8 m Abstand erzogen und blüht trotzdem.

Sind Kornelkirschen essbar?

Die Früchte der Kornelkirsche sind essbar und enthalten sehr viel Vitamin C, roh und unreif schmecken sie aber herb-adstringierend. Nach einer Woche Nachreifen sind sie angenehm süßsauer und eignen sich für Kompotte, Gelees, Marmeladen und Säfte. Essbar sind auch die Früchte des Japanischen Blumenhartriegels. Die Früchte der Zier-Hartriegel werden nicht verzehrt.

Was ist der Unterschied zwischen Kornelkirsche und Hartriegel?

Beide gehören zur selben Gattung Cornus. Als Kornelkirsche und Blumen-Hartriegel bezeichnet man die Arten mit auffälligen Blütenhochblättern und essbaren Früchten (Cornus mas, C. florida, C. kousa), als Zier-Hartriegel die Arten, die wegen ihrer farbigen Zweige und der Herbstfärbung gepflanzt werden — Weißer Hartriegel, Blutroter Hartriegel und Seidiger Hartriegel.

Wie vermehrt man die Kornelkirsche?

Am häufigsten durch Aussaat, die Samen keimen allerdings erst nach zwei Jahren. Wertvolle und großfruchtige Typen vermehrt man durch Grünstecklinge unter Sprühnebel oder durch Veredeln, damit die Nachkommen die Eigenschaften der Mutterpflanze behalten.

Welche großfruchtigen Kornelkirschen-Sorten werden angebaut?

Im deutschsprachigen Raum ist die österreichische Sorte ‚Jolico‘ mit sehr großen Früchten am bekanntesten. In Tschechien und der Slowakei sind ‚Titus‘ und ‚Děvín‘ am weitesten verbreitet; beide sind robust und ‚Titus‘ hat dunkler rote Früchte. Aus der Ukraine kommen Sorten mit gelben Früchten.

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