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Sumpfpflanzen: Übersicht der Stauden für den feuchten Garten

Welche Pflanzen gedeihen in dauerhaft feuchtem Boden? Übersicht der Sumpfstauden von Aconitum über Hosta, Iris und Filipendula bis hin zu Primula – mit Kultivaren, Wuchshöhen und Tipps zur Vermehrung.

Sumpfstauden

Eisenhut (Aconitum)
Eisenhut (Aconitum)
Taglilie (Hemerocallis)
Taglilie (Hemerocallis)

Es ist nicht ganz einfach, genau zu definieren, was eine Sumpfpflanze ist und was nicht, da die Definition eines Gartenmoores eine ganze Reihe verschiedener Variablen umfasst. Die Pflanzen, deren Beschreibungen in dieser Übersicht aufgeführt sind, veranschaulichen die Vielfalt der Arten, die in wirklich feuchtem Boden gedeihen. Einige der aufgeführten Arten, wie zum Beispiel Aconitum oder Hemerocallis, werden zwar häufig in gewöhnlichen Beeten angebaut, gedeihen jedoch am besten in der konstant feuchten Umgebung eines Sumpfes. Die Zahlenangabe hinter der Beschreibung der jeweiligen Pflanze bezieht sich auf ihre Wuchshöhe.

Aconitum napellus (Blauer Eisenhut)

Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)
Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)

Eine altbekannte Gartenpflanze, die dem Rittersporn ähnelt. Sie hat handförmig geteilte, glänzend grüne Blätter und blauviolette, helmförmige Blüten. Sie gedeiht in einem Sumpfbeet wesentlich besser als in einem gewöhnlichen Beet. Sie lässt sich leicht durch Sommersaat oder durch Teilung vermehren, die im Winter oder früh im Frühjahr durchgeführt wird. 1,2–1,5 m. (Hinweis: Stark giftig.)

A. n. ‚Bicolor‘

Eine zweifarbige Form mit blauen und weißen, helmförmigen Blüten. Die handförmig geteilten grünen Blätter sind glänzend. Vermehrung durch Teilung im Winter oder früh im Frühjahr. 90 cm–1,2 m.

Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)
Blauer Eisenhut 'Carneum' (Aconitum napellus 'Carneum')

A. n. ‚Bressingham‘

Eine wunderschöne, sparsam wachsende Pflanze mit dichten violettblauen Blütentrauben. Vermehrung durch Teilung im Winter oder früh im Frühling. 90 cm.

Blauer Eisenhut 'Grandiflorum Album' (Aconitum napellus 'Grandiflorum Album')
Echter Eisenhut 'Grandiflorum Album' (Aconitum napellus 'Grandiflorum Album')

Blauer Eisenhut 'Spark's Variety' (Aconitum napellus 'Spark's Variety')
Echter Eisenhut 'Spark's Variety' (Aconitum napellus 'Spark's Variety')

A. n. ‚Carneum‘

Eine muschelrosa Sorte mit handförmig geteilten Blättern. Vermehrung durch Teilung im Winter oder früh im Frühling. 90 cm.

A. n. ‚Grandiflorum Album‘

Wilsons Eisenhut (Aconitum wilsonii)
Wilsons Eisenhut (Aconitum wilsonii)

Eine weiße Form. Die Pflanze ist zwar interessant, wirkt jedoch nicht so eindrucksvoll wie die übrigen Sorten; dennoch ist sie einen Blick wert. Vermehrung durch Teilung im Winter oder früh im Frühling. 90 cm.

Wolfsbane (Aconitum vulparia)
Wolfsbane (Aconitum vulparia)

A. n. ‚Spark’s Variety‘

Ein sehr beliebter violett-blauer Eisenhut mit ausdrucksstarken Blütenständen wunderschöner großer Blüten. Er hat hübsche grüne Blätter. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung im Winter oder früh im Frühjahr. 90 cm.

A. wilsonii (Wilsons Eisenhut)

Pyramiden-Günsel (Ajuga pyramidalis)
Pyramiden-Günsel (Ajuga pyramidalis)

Manchmal wird er auch als A. carmichaelii var. wilsonii bezeichnet, obwohl Händler versuchen, die Bezeichnung beizubehalten, unter der diese Art allgemein bekannt ist. Er hat lange Blütenstände mit hellblauen, helmförmigen Blüten und dunkelgrüne dreilappige Blätter. Für den Feuchtbereich eignet er sich besonders deshalb, weil er im Herbst blüht. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung im Winter oder früh im Frühjahr. 1,2–1,8 m.

Kriechender Günsel 'Atropurpurea' (Ajuga reptans 'Atropurpurea')
Kriechender Günsel 'Atropurpurea' (Ajuga reptans 'Atropurpurea')

A. vulparia (Wolfsbane)

Ein interessanter kriechender Eisenhut, der in Katalogen noch häufig unter dem Namen A. lycoctonum erscheint. Er bildet unscheinbare Häufchen hübsch eingeschnittener, dunkelgrüner Blätter, die im Sommer von kurzen Blütenständen zarter gelber Blüten aufgehellt werden. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung im Winter oder früh im Frühjahr. 90 cm–1,2 m.

Kriechender Günsel 'Burgundy Glow' (Ajuga reptans 'Burgundy Glow')
Kriechender Günsel 'Burgundy Glow' (Ajuga reptans 'Burgundy Glow')
Kriechender Günsel (Ajuga reptans)
Kriechender Günsel (Ajuga reptans)

Ajuga pyramidalis (Pyramiden-Günsel)

Eine kriechende Pflanze, die sich hervorragend für das Ufer eines Teichs oder Bächleins eignet. Sie gedeiht gut in feuchtem Boden, kann aber auch in nur mäßig feuchtem Boden überleben. Sie hat reingrüne Blätter und ist im Sommer mit kurzen Blütenständen aus enzianblau gefärbten Blüten bedeckt. Sie lässt sich im Frühjahr leicht durch Teilung vermehren. 15–30 cm.

A. p. ‚Metalica‘

Eine sehr schöne Laubpflanze mit Blättern in dunklem, metallisch-bronzenem Farbton. Die Blüten sind kräftig blau. Manchmal wird sie unter der Bezeichnung ‚Crispa‘ verkauft. Sie lässt sich im Frühjahr leicht durch Teilung vermehren. 15–30 cm.

A. reptans ‚Burgundy Glow‘

Eine Sorte des relativ unscheinbaren und mitunter recht aggressiven Kriechenden Günsels, A. reptans, mit leuchtend rosafarbenen Blättern. Im Sommer blüht sie mit blauen Blüten. Es handelt sich um eine Pflanze, die sich schnell ausbreitet und sich daher ideal eignet, um die Grenze zwischen Sumpfbereich und Teich zu kaschieren. Vermehrung durch Teilung im Frühjahr. 15 cm.

A. r. ‚Jungle Beauty‘

Der höchste und stattlichste aus dieser Günsel-Gruppe. Er hat reingrüne Blätter und kräftig blaue Blüten. Er benötigt viel Platz, um sein volles Potenzial entfalten zu können. Er lässt sich früh im Frühjahr leicht durch Teilung vermehren. 15–30 cm.

A. r. ‚Purpurea‘

Sie hat dunkle, purpurn-bronzefarbene Blätter und kurze Blütenstände mit blauen Blüten. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühjahr. 15 cm.

A. r. ‚Rainbow‘

Buntfarbiges Laub mit Blättern in Rosa, Grün und Creme. Im Sommer erscheinen kurze Blütenstände mit blauen Blüten. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühjahr. 15 cm.

Anemone rivularis

Eine prächtige Anemone, die im Frühling und Frühsommer mit Dolden schneeweißer Blüten mit leuchtend violetten Staubblättern geschmückt wird. Sie hat schöne, fein beflockte, gezähnte Blätter, die aus einer kräftigen Wurzel herauswachsen. Vermehrung durch Samen. 30–60 cm.

A. virginiana

Diese Anemonen-Art eignet sich am besten für feuchte Standorte und verträgt sogar periodische Überflutungen. Sie bildet Büschel gezähnter Blätter, aus denen Anfang Sommer Büschel grünlich-weißer oder grünlich-purpurner Blüten herauswachsen. Am einfachsten lässt sie sich durch Samen vermehren. 45–90 cm.

Anemopsis californica

Eine anemonenartig aussehende Pflanze, deren Blüte aus einem harten kegelförmigen Blütenkolben besteht, der von einem einzigen Quirl perlweißer petalartiger Hochblätter umgeben ist. Sie gedeiht in schlammigen Böden und sogar in seichtem Wasser. Der Boden sollte alkalisch sein. Die Wurzeln haben ein ausgeprägtes Aroma und wurden in der Vergangenheit für Heilzwecke verwendet. Vermehrung im Frühling durch Teilung von Büscheln ausgewachsener Pflanzen oder durch Samen. 30–45 cm.

Anthericum liliago (Graslilie)

Eine wunderschöne Staude, die im Sommer blüht. Aus Büscheln schmaler grasartiger Blätter wachsen schlanke traubige Blütenstände eleganter weißer trichterförmiger Blüten heraus. Vermehrung durch Teilung Anfang Frühling oder durch Samen, der gleich nach der Reife ausgesät wird. 60 cm.

Aruncus dioicus (Wald-Geißbart)

Diese Pflanze wird noch immer unter der Bezeichnung A. sylvestris verkauft. Es ist eine hochgewachsene, elegante Pflanze ähnlich der Astilbe mit markanten Fahnen cremweißer Blüten, die Ende Sommer erscheinen. Die gelappten Blätter sind hellgrün. Sie wachsen aus bambusähnlichen Stängeln heraus. Lässt sich während der Vegetationsruhe leicht durch Teilung vermehren. Jeder abgetrennte Teil, der eine Wurzel oder eine Knospe hat, sollte anwachsen. Große Wurzeln können sogar mit einem Messer in kleine Würfel geschnitten werden, die ebenfalls leicht anwachsen. 90 cm–1,5 m.

A. d. 'Kneiffii'

Es ist eine viel kleinere Pflanze, die sich hervorragend für den modernen Garten eignet. Sie besitzt den Charme der großen A. dioicus, jedoch ohne deren Nachteile, die vor allem aus ihrer Größe resultieren. Sie passt gut zu beliebten Astilbe-Kultivaren. Sie hat auffällig geteilte grüne Blätter und cremweiße Blüten. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 90 cm.

Sumpf-Seidenpflanze weiß (Asclepias incarnata var. alba)
weißer Sumpf-Seidenpflanze (Asclepias incarnata var. alba)

Asclepias incarnata (Sumpf-Seidenpflanze)

Eine sehr vernachlässigte Sumpfpflanze, die in feuchten Böden jedoch hervorragend gedeiht. Kräftige belaubte Stängel werden im Sommer von dichten Dolden rosafarbener Blütchen gekrönt. Sie kann Anfang Frühling durch Teilung vermehrt werden. 60–90 cm.

A. incarnata var. alba

Diese Varietät sieht praktisch genauso aus wie A. incarnata, hat jedoch weiße Blüten, die in typischen dichten Blütenständen wachsen. Die Blätter sind grün und haben eine lanzettliche Form. Sie ähnelt der beliebten Zimmerpflanze A. curassavica. 60–90 cm.

Astilbe (Prachtspiere)

Astilbe: die königliche Sumpfstaude mit farbenfrohen Kultivaren

Astilbe x arendsii 'Fanal' (Astilbe Garten)

Eine der beeindruckendsten und beliebtesten Astilben. Sie blüht von Mitte bis Ende des Sommers mit dichten Rispen dunkel karminroten Blüten, die sich über ordentlich, tief eingeschnittenen dunkelgrünen Blättern erheben. Zusammen mit anderen Kultivaren von A. x arendsii ist dies eine Pflanze, die sich für den Sumpfgarten hervorragend eignet und die wir unbedingt pflanzen sollten. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 30–45 cm.

A. x a. 'Irrlicht'

Ein schöner, eisig weißer Kultivar mit dunkelgrünen Blättern. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 60–75 cm.

A. x a. 'Ostrich Plume'

Hat schmale, fächerförmige Blütenstände mit kräftig rosa Blüten. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 75–90 cm.

A. x a. 'Peach Blossom'

Hat fächerförmige Blütenstände mit lachsrosa Blüten und dunkelgrüne geteilte Blätter. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 60–90 cm.

A. x a. 'White Gloria'

Ein reinweißer Kultivar mit kompaktem Wuchs. Hat geteilte grüne Blätter. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 60–75 cm.

A. chinensis 'Pumila' (Chinesische Astilbe)

Dies ist ein bezaubernder kleinerer Kultivar, der Teppiche aus dunkelgrünen farnartigen Blättern bildet. Ende des Sommers ist er mit kurzen, steifen Trauben aus leuchtend rosa-lilafarbenenen Blüten übersät. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 30–45 cm.

A. crispa 'Lilliput'

Eine bezaubernde kleine Pflanze, die problemlos auch in einem sehr kleinen Sumpfbeet kultiviert werden kann. Sie bildet dichte Büschel dunkelgrüner krauser Blätter. Ende des Sommers erscheinen kompakte Blütenstände mit lachsrosa Blüten. Vermehrung durch Teilung im Winter. 15 cm.

A. c. 'Perkeo'

Ist dem vorherigen Kultivar A. crispa 'Lilliput' sehr ähnlich, die Blüten haben jedoch eine kräftig dunkelrosa Farbe. Hat dichte, dunkelgrüne Blätter. Vermehrung durch Teilung im Winter. 15 cm.

Aster puniceus (Purpuraster)

Eine etwas undisziplinierte (leicht aggressive), aber reizvolle Asterart mit rötlichen Stängeln und groben, behaarten Blättern. Sie hat sehr effektvolle Blüten in Lila und hellem Violettlila, ähnlich den Blüten der Neuenglandaster, die Ende des Sommers und Anfang des Herbstes blühen. Die Pflanze kann durch Samen vermehrt werden, lässt sich aber leichter durch Teilung früh im Frühjahr vermehren, wenn sie zu wachsen beginnt. 90 cm–1,5 m.

Buphthalmum salicifolium (Weidenblättriges Ochsenauge)

Ein relativ verbreitetes Kraut, das in feuchtem Boden gedeiht. Es hat etwas undisziplinierte, behaarte grüne Blätter in lanzettlicher Form und während des Sommers Büschel gelber gänseblümchenartiger Blüten. Es wird durch Samen vermehrt, die Aussaat erfolgt im Frühjahr, oder durch Teilung während der Vegetationsruhe. 45–60 cm.

B. speciosum

Eine besondere Ochsenaugenart, dem Gänseblümchen ähnlich, mit großen, hängenden gelben Blüten, die im Sommer blühen. Sie hat leicht aromatische, behaarte grüne Blätter. Sie lässt sich leicht aus Samen ziehen, die im Frühjahr ausgesät werden. Sie kann ebenfalls durch Teilung während der Vegetationsruhe vermehrt werden. 90 cm–1,2 m.

Cardamine pratensis (Wiesenschaumkraut)

Eine bezaubernde Staude, die im Frühjahr blüht und einen etwas feuchteren Standort in der Nähe von Wasser benötigt. Büschel hellgrüner farnartiger Blätter werden von zahlreichen einzelnen rosalilafarbenen Blüten geschmückt. Sie kann durch Samen oder durch Teilung während der Vegetationsruhe vermehrt werden. 30–45 cm.

C. pratensis 'Flore Pleno'

Gefüllte Form mit kompakterem Wuchs. Muss durch Teilung während der Vegetationsruhe vermehrt werden. 30 cm.

Eupatorium ageratoides

Eine schlichte, verzweigte Wasserdostarten. Es ist eine Staude mit grob gekerbten Blättern und einer Vielzahl weißer Blütchen, die während des Sommers in zusammengesetzten Köpfchen wachsen. Sie lässt sich leicht durch Teilung zu Beginn des Frühjahrs vermehren. 60 cm–1,2 m.

E. cannabinum (Gewöhnlicher Wasserdost)

Diese Pflanze eignet sich eher für einen naturnahen Wildgarten. Sie hat behaarte, gezähnte Blätter und blüht im Sommer mit Trauben rötlich purpurner Blüten. Sie wird durch Teilung früh im Frühjahr vermehrt. 60 cm–1,2 m.

E. maculatum 'Atropurpureum'

Blüht Ende des Sommers. Die purpurne Farbe der Stängel setzt sich bis in die Blätter fort. Die Rispen der purpurnen Blütchen erreichen eine Breite von bis zu 30 cm. 1,5–2 m.

E. purpureum (Purpurwasserdost)

Diese Pflanze wird nur gepflanzt, wenn ausreichend Platz vorhanden ist. Es ist eine Staude mit schlichten, einfarbigen Blättern und dichten Köpfchen kleiner purpurner Blütchen. Sie blüht Ende des Sommers und Anfang des Herbstes. Sie wird durch Teilung zu Beginn des Frühjahrs vermehrt. 1,2 m.

Euphorbia palustris (Sumpf-Wolfsmilch)

Es handelt sich um eine feuchtigkeitsliebende Pflanze aus der Familie der Wolfsmilchgewächse. Im Gesamterscheinungsbild ähnelt sie sehr den allgemein bekannten Wolfsmilcharten. Sie hat frisch grüne, dichte Blätter und zahlreiche gelbgrüne Büschel. Am leichtesten lässt sie sich durch Teilung im Frühjahr vermehren, sobald die ersten Triebe zu sprießen beginnen. 45–90 cm.

Filipendula hexapetala (Kleines Mädesüß)

Eine Art, die mit der bekannteren Art, dem Echten Mädesüß (F. ulmaria), verwandt ist. Sie hat sehr attraktive farnähnliche Blätter und Stängel mit kleinen cremeweiß-Blüten, die im Sommer blühen. Während der Vegetationsperiode sind die Blätter dieser Pflanze sehr attraktiv und ausdrucksstark, was bei der Planung des Standorts der Pflanze berücksichtigt werden sollte. Sie lässt sich leicht durch Teilung im frühen Frühjahr vermehren. 60–90 cm.

Kleines Mädesüß gefülltblühend (Filipendula hexapetala var. flore pleno)
gefülltes Knolliges Mädesüß (Filipendula hexapetala var. flore pleno)

F. h. var. flore pleno

Gefüllte Form mit hervorragenden Eigenschaften. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühjahr. 60 cm.

F. palmata (Handförmiges Mädesüß)

Hat große gelappte dunkelgrüne Blätter und lange schlanke Rispen kleiner hellrosa Blüten. Die Blüten verblassen zu Weiß oder Zartrosa. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 90 cm.

F. purpurea (Purpur-Mädesüß)

Von Mitte bis Ende des Sommers bildet es große fedrige Schirmrispen aus karmesin- oder dunkelrosa Blüten. Die Blätter sind gelappt, haben eine dunkel- bis mittelgrüne Farbe und wachsen in ordentlichen Formationen. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 60 cm–1,2 m.

F. rubra (Präriekönigin)

Eine riesige Pflanze mit großen ausdrucksstarken fedrigen Blütenständen aus dunkel pfirsichrosa Blüten, die die Pflanze von Mitte bis Ende des Sommers schmücken. Sie hat große grüne gelappte Blätter mit gezähntem Rand. Diese Form erscheint auf dem Markt häufig unter dem Namen 'Magnifica'. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 90 cm–1,8 m.

F. ulmaria (Echtes Mädesüß)

In der Mitte des Sommers erblüht es in schaumigen Rispen cremefarbener weißer Blüten mit süßlichem Duft. Die eleganten Blätter sind ausgeprägt eingeschnitten und haben eine mittelgrüne Farbe. Es lässt sich leicht aus Samen vermehren – Aussaat im Frühjahr – oder durch Teilung während der Vegetationsruhe. 90 cm–1,2 m.

Kleines Mädesüß gefülltblühend (Filipendula hexapetala var. flore pleno)
gefülltes Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria var. flore pleno)

F. u. 'Aurea'

Diese Pflanze wird in der Regel nicht zum Blühen gebracht, da die spärlichen Blütenstände die Aufmerksamkeit von den wunderschönen sattgoldenen geteilten Blättern ablenken. Es ist die schönste Sumpfpflanze mit goldenen Blättern. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 60–90 cm.

F. u. var. flore pleno

Gefüllte Form der ursprünglichen Art. In der Mitte des Sommers erblühen dichte Rispen cremefarbener weißer Blüten, die süß duften. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 90 cm.

Hemerocallis fulva (Taglilie rostbraun)

Taglilie (Hemerocallis)
Rostbraune Taglilie (Hemerocallis fulva)

Eine stattliche Pflanze, die wir normalerweise eher mit einem klassischen Garten als mit einem Feuchtgebiet verbinden. Es handelt sich jedoch tatsächlich um eine feuchtigkeitsliebende Pflanze, die in einem Sumpf oder an Wasserufern sehr gut gedeiht. Sie hat glänzende hellgrüne grasartige Blätter und kräftige blühende Stängel mit orangefarbenen oder braunen Blüten, die nur einen Tag halten, aber nach dem Verblühen erscheinen neue Knospen an der Pflanze, sodass sie fast den ganzen Sommer blüht. Sie wird durch Teilung während der Vegetationsruhe vermehrt. 90 cm–1,2 m. Es gibt eine ganze Reihe von Hybriden, die durch Kreuzung mit den Arten H. lilio-asphodelus, H. minor und H. aurantica entstanden sind. Derzeit gibt es Tausende von Kultivaren. Wir führen hier die bekanntesten und am leichtesten erhältlichen auf. Alle werden durch Teilung während der Vegetationsruhe vermehrt.

H. 'Black Prince'

Hat schmale grüne Blätter, die Blüten haben eine samtig dunkelviolette Farbe. 60–90 cm.

H. 'Bonanza'

Die Blüten haben eine hellorangefarbene und kastanienbraune Farbe. 60–90 cm.

H. 'Burning Daylight'

Taglilie (Hemerocallis)
Taglilie 'Chartreuse Magic' (Hemerocallis 'Chartreuse Magic')

Die Blüten haben eine satte dunkelorangefarbene Farbe. 60–90 cm.

H. 'Buzz Bomb'

Die Blüten haben eine satte samtrot Farbe. 60–90 cm.

H. 'Chartreuse Magic'

Blüten mit einer ungewöhnlichen Farbkombination – in das Kanariengelb mischt sich Grün. 60–90 cm.

H. 'Esther Walker'

Wunderschöne, satt goldgelbe Blüten. 60–90 cm.

H. 'Golden Orchid'

Die Blüten haben eine satte dunkelgoldene Farbe. 60–90 cm.

H. 'Hornby Castle'

Ein sehr schöner Kultivar mit Blüten in dunkelziegelrot und gelb. 60–90 cm.

H. 'Hyperion'

Ein alter und beliebter Kultivar mit wunderschönen zitronengelben Blüten. 90 cm–1,5 m.

H. 'Margret Perry'

Dieser Kultivar wird sehr häufig kultiviert. Er produziert eine beträchtliche Anzahl von Blüten in der Farbe einer Jaffa-Orange. In keinem Feuchtgebiet sollte er fehlen! Es ist ein bewährter und zuverlässiger Kultivar. 60–90 cm.

H. 'Marion Vaughan'

Die Blüten haben eine leuchtend kanariengelbe Farbe.

H. 'Mikado'

Ein alter, aber zuverlässiger Kultivar mit orangefarbenen Blüten und brauner Kehle.

H. 'Pink Charm'

Eine bewährte kleine rosa Taglilie mit schmalen bandförmigen Blättern. 60–75 cm.

H. 'Pink Damask'

Es soll angeblich der beste aktuelle Kultivar sein. Blüht reichlich mit rosa Blüten. 60–90 cm.

H. 'Salmon Sheen'

Blüht sehr reichlich mit lachsrosa Blüten. 60–90 cm.

H. 'Spectacular'

Goldene Blüten mit einem markanten leuchtend roten Zentrum. 60–90 cm.

H. 'Stafford'

Einer der beeindruckendsten roten Kultivare. Er schillert beinahe in Regenbogenfarben. Daher sollte er an einem geeigneten Standort platziert werden. 60–90 cm.

H. 'Tejas'

Hat kleinere Blüten als die meisten anderen Kultivare, produziert sie jedoch in beträchtlicher Menge. Die Blüten haben eine rötlich-orangefarbene Farbe. 60–90 cm.

H. 'Whichford'

Ein ausgezeichneter Kultivar mit zitronengelben Blüten und grüner Kehle. 60–90 cm.

Funkie (Hosta): schattenliebende Staude für feuchte und Feuchtgebiets-Standorte

Hosta crispula (Krause Funkie)

Eine prachtvolle Laubpflanze mit eiförmigen bis lanzettlichen Blättern mit weißen Streifen. Die lavendelartigen, röhrenförmigen Blüten erblühen auf schlanken Stielen gegen Ende des Sommers. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung, sobald die Pflanzen zu Beginn des Frühlings aktiv zu wachsen beginnen. 60–75 cm.

H. fortunei (Fortunas Funkie)

Sie hat eiförmige Blätter in graugrüner oder grüner Farbe. Sie blüht im Sommer, die Blüten haben eine lila bis violette Farbe und eine röhrenförmige Form. Die Pflanze kann durch Samen vermehrt werden, wird jedoch üblicherweise durch Teilung zu Beginn des Frühlings vermehrt. 75–90 cm.

H. f. 'Albo-picta'

Funkie (Hosta)

Sie ist der ursprünglichen Art fast identisch, jedoch sind die Blattzentren im Frühling charakteristisch goldgelb gefärbt. Die Blätter werden erst gegen Ende des Sommers vollständig grün. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 75–90 cm.

H. f. 'Aurea'

Dies ist eine sehr schöne Kulturvarietät. Im Frühling und am Anfang des Sommers hat sie leuchtend gelbe Blätter, die sich schließlich grün färben. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 60–75 cm.

H. f. 'Aureo-marginata'

Dunkelgrüne Blätter mit dauerhaften goldenen Flecken. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 75–90 cm.

H. lancifolia

Sie hat breite, glänzend grüne Blätter in lanzettlicher Form, die bogenförmig gebogen sind. Gegen Ende des Sommers erblühen röhrenförmige, dunkel purpurfarbene Blüten, die auf kräftigen Stielen wachsen. Vermehrung durch Aussaat der Samen direkt nach der Reife oder durch Teilung im frühen Frühling. 60 cm.

H. l. 'Kabitan'

Eine sehr schöne Zwergkulturvarietät mit leuchtend goldgelben Blättern, die gewellte grüne Ränder haben. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 30–60 cm.

H. plantaginea (Weißliche Funkie)

Sie hat breit eiförmige grüne Blätter und blüht gegen Ende des Sommers mit ausdrucksstarken, duftenden, rein weißen Blüten in röhrenförmiger Form. Vermehrung durch Aussaat der Samen direkt nach der Reife oder durch Teilung im frühen Frühling. 60–75 cm.

H. p. 'Grandiflora'

Eine Pflanze, die im Vergleich zur ursprünglichen Art ausladendere Blätter und größere Blüten hat. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 60–75 cm.

H. p. 'Royal Standard'

Dies ist der schönste Vertreter dieser Gruppe. Sie hat große, weiße, duftende Blüten und elegante, glänzend grüne Blätter. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 60–75 cm.

H. sieboldiana (Siebolds Funkie)

Sie hat wunderschöne, eiförmige, blaugrüne Blätter von hoher Qualität. Sie ist eine der schönsten Funkien mit einfarbigen Blättern. Den ganzen Sommer über blüht sie mit hellen, lilafarbenen, röhrenförmigen Blüten, die auf kräftigen Stielen wachsen. Die Pflanze kann durch Aussaat der Samen direkt nach der Reife vermehrt werden. Die meisten Züchter bevorzugen jedoch die Teilung, die im frühen Frühling durchgeführt wird. 60–75 cm.

H. s. 'Elegans'

Sie hat große Blätter, die im Vergleich zur ursprünglichen Art einen deutlich blaueren Ton und eine ausgeprägter gewellte Oberfläche aufweisen. Im Sommer blüht sie mit weißlichen bis hellvioletten Blüten. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 60–75 cm.

H. s. 'Mira'

Diese Art ist H. s. 'Elegans' sehr ähnlich, ist jedoch insgesamt größer. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 75–90 cm.

H. tardiflora

Diese Art sieht ähnlich aus wie H. lancifolia, blüht jedoch später. Die glänzenden, grünen, lanzettlichen Blätter werden im Herbst von einem Hauch purpurfarbener Blüten bedeckt. Vermehrung durch Aussaat oder Teilung im frühen Frühling. 60 cm.

H. undulata

Sie hat kleine, grüne, gewellte Blätter in lanzettlicher Form mit weißen Flecken. Gegen Ende des Sommers erblühen röhrenförmige Blüten in Lilafarbe, die auf schlanken Stielen wachsen. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 60 cm.

H. u. 'Albo-marginata'

Grüne Blätter mit typischen weißen Flecken. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 60 cm.

H. u. 'Erromena'

Sie hat dichte grüne Blätter und reizende lavendelfarbene Blüten. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 60 cm.

H. u. 'Univittata'

Sie hat grüne Blätter mit einem auffälligen weißen Mittelstreifen. Muss durch Teilung im frühen Frühling vermehrt werden. 60 cm.

H. ventricosa

Sie hat große, glänzend grüne Blätter in eiförmiger bis fast herzförmiger Form. Den ganzen Sommer über blüht sie mit dunkel violetten Blüten, die auf kräftigen Stielen wachsen. Vermehrung durch Aussaat der Samen direkt nach der Reife oder durch Teilung im frühen Frühling. 90 cm.

H. v. 'Aureomaculata'

Kräftige und breite, eiförmige, grüne Blätter sind in der Mitte gelb. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 90 cm.

H. v. 'Variegata'

Sie hat große grüne Blätter mit einem ausgeprägten cremegelbem Rand. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. 90 cm.

Iris aurea (Goldene Schwertlilie)

Eine hochwüchsige Schwertlilienart, die im Sommer wunderschön geformte, sattgoldgelbe Blüten trägt. Es handelt sich um eine sehr robuste und anpassungsfähige Pflanze mit ausgeprägten, schwertförmigen grünen Blättern. Sie lässt sich leicht durch Teilung unmittelbar nach der Blüte vermehren, oder durch Samen, die wir sofort nach der Reife oder zu Beginn des Frühlings aussäen. 1,2 m.

I. bulleyana (Bulleys Schwertlilie)

Eine reizende kleine chinesische Schwertlilienart, die von Anfang bis Mitte des Sommers blaue Blüten trägt. Sie bildet ausgeprägte Horste grasartiger Blätter. Sie lässt sich durch Teilung unmittelbar nach der Blüte oder durch Samen vermehren, die wir sofort nach der Reife oder zu Beginn des Frühlings aussäen. 60–75 cm.

I. chrysographes

Es handelt sich um eine kleine Art, die an sonnigen, feuchten Standorten gedeiht. Sie hat schmale, schwertförmige grüne Blätter, zwischen denen kurze, kräftige Stängel mit Blüten in einem satten, samtig-purpurnen Farbton wachsen. Sie lässt sich durch Samen vermehren, die Ergebnisse sind jedoch variabel. Es ist daher am besten, sie nach der Blüte durch Teilung zu vermehren. 60 cm.

I. kaempferi (Kaempfers Schwertlilie)

Eine schöne, feuchtigkeitsliebende Schwertlilienart mit Horsten breiter, grasartiger Blätter und üppigen, breiten Blüten in dunkel-purpurner Farbe, die Mitte des Sommers aufblühen. Diese Art hat ihren eigenen Charme, dennoch werden häufiger ihre Kultivare verkauft. Sie wird durch Samen vermehrt, die wir im Laufe des Frühlings aussäen, oder durch Teilung der Horste unmittelbar nach der Blüte. Sie benötigt sauren Boden. 60–75 cm.

I. k. 'Blue Heaven'

Hat satt purpurblau-samtige Blütenblätter mit einem Hauch von Gelb. Wird durch Teilung unmittelbar nach der Blüte vermehrt. 60–75 cm.

I. k. 'Landscape at Dawn'

Ein gefüllt blühender Kultivar mit hellrosa Blüten, die wie tropische Schmetterlinge aussehen, die auf Blättern ruhen. Wird durch Teilung unmittelbar nach der Blüte vermehrt. 60–75 cm.

I. k. 'Mandarin'

Ein reizender, dunkelvioletter Kultivar, dessen Blüten den Blüten der Clematis ähneln. Wird durch Teilung unmittelbar nach der Blüte vermehrt. 60–75 cm.

I. k. 'Tokyo'

Dies ist kein „reiner“ Kultivar, sondern eine gemischte Sorte, die aus Samen gezogen wird. Die Blüten können verschiedene Farben und Farbkombinationen aufweisen. Die Samen werden im Frühling ausgesät. Schöne Farben können durch Teilung unmittelbar nach der Blüte selektiert werden. 60–75 cm.

I. k. 'Variegata'

Diese Schwertlilie hat einen ordentlichen, klaren Aufbau und anmutige, längs weiß-grün gestreifte Blätter. Im Sommer blüht sie mit verhältnismäßig kleinen violett-blauen Blüten. Wird durch Teilung unmittelbar nach der Blüte vermehrt. 60 cm.

I. ochroleuca

Eine große, ausdrucksstarke, gelb-weiße, feuchtigkeitsliebende Art. Sie hat schwertförmige, blaugrüne Blätter und blüht im Sommer. Die Blätter sind besonders im Frühling attraktiv, wenn sie aus dem Boden treiben und mit einem reizenden „Reif“ bedeckt sind, der an den Reif auf Weintrauben erinnert. Sie lässt sich aus Samen ziehen, die wir sofort nach der Reife oder früh im Frühling aussäen. Die Pflanze kann auch durch Teilung der Horste unmittelbar nach der Blüte vermehrt werden. 1,5 m.

Sibirische Schwertlilie 'Perry's Pygmy' (Iris sibirica 'Perry's Pygmy')
Sibirische Schwertlilie 'Perry's Pygmy' (Iris sibirica 'Perry's Pygmy')

I. sibirica (Sibirische Schwertlilie)

Dies ist eine universelle blaue Schwertlilie, die als Art heutzutage kaum noch angebaut wird, da sie zahlreiche attraktive Kultivare besitzt. Iris sibirica bildet kräftige Horste grasartiger Blätter, zwischen denen aufrechte Stängel mit eleganten hellblauen Blüten wachsen. Sie lässt sich leicht aus Samen ziehen, jedoch wird die Blütenfarbe nicht blau sein. Die schönsten Pflanzen können direkt nach der Blüte oder früh im Frühjahr, wenn die jungen Triebe beginnen zu erscheinen, ausgegraben und geteilt werden. 90 cm.

I. s. 'Emperor'

Ein dunkel violett-purpurner, hervorragender Kultivarmit Blüten von reizvoller samtiger Textur. Vermehrung durch Teilung direkt nach der Blüte oder früh im Frühjahr, sobald die Pflanze zu wachsen beginnt. 90 cm.

I. s. 'Ottawa'

Ein weiterer Kultivar in dunkelvioletter Farbe, der sehr häufig angebaut wird. Vermehrung durch Teilung direkt nach der Blüte oder früh im Frühjahr, sobald die Pflanze zu wachsen beginnt. 90 cm.

I. s. 'Perry Blue'

Ein Kultivar in himmelblauer Farbe, der die ursprüngliche Art stark verdrängt. Er besitzt sehr einheitliche Blüten von hoher Qualität. Vermehrung durch Teilung direkt nach der Blüte oder früh im Frühjahr, sobald die Pflanze zu wachsen beginnt. 90 cm.

I. s. 'Perry's Pygmy'

Eine der schönsten niedrigwüchsigen Schwertlilien, die an Wasserufern hervorragend gedeiht. Sie hat dunkelviolette Blüten. Vermehrung durch Teilung direkt nach der Blüte oder früh im Frühjahr, sobald die ersten Anzeichen von Aktivität zu beobachten sind. 45 cm.

Aschenpflanze, Blutweiderich, Lobelie und Gauklerblume: Farbe des Feuchtgebiets vom Sommer bis zum Herbst

Ligularia clivorum (Greiskraut)

Ein sehr attraktiver Vertreter der Familie der Korbblütler mit großen violett-grünen herzförmigen Blättern und riesigen Trauben hängender orangefarbener Blüten. Es ist eine erstklassige Pflanze, die Ende des Sommers blüht. Sie kann zwar leicht aus Samen gezogen werden, die Ergebnisse sind jedoch variabel. Daher ist es am besten, sie durch Teilung während der Vegetationsruhe zu vermehren. 90 cm–1,2 m.

L. c. 'Golden Queen'

Ende des Sommers erblüht sie mit goldgelben Blüten, die in traubenartigen Blütenständen wachsen. Sie hat grüne herzförmige Blätter. Vermehrung im Winter durch Teilung. 90 cm–1,2 m.

L. c. 'Orange Princess'

Eine wunderschöne orangefarbene Kultursorte. In die grüne Farbe der Blätter mischt sich ein violetter Ton. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 1,5–2 m.

L. stenocephala 'The Rocket' (Greiskraut)

Diese Kultursorte erblüht Ende des Sommers mit eleganten Blütenständen aus leuchtend gelben gänseblümchenartigen Blüten. Sie bildet große, markante Büschel aus grünen, mehr oder weniger dreieckigen, grob gezähnten Blättern. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 1,5–2 m.

L. veitchiana (Veitches Greiskraut)

Diese Greiskraut-Art gedeiht an feuchten und halbschattigen Standorten. Sie hat grüne, fast dreieckige Blätter. Ende des Sommers und Anfang des Herbstes ist sie mit langen Trauben gelber gänseblümchenartiger Blüten übersät. Es empfiehlt sich, sie durch Teilung während der Vegetationsruhe zu vermehren. 90 cm–2 m.

Lobelia cardinalis (Kardinals-Lobelie)

Es handelt sich um eine mehrjährige Lobelie, die jedoch einen leichten Winterschutz benötigt. Es empfiehlt sich, einige überwinternde Rosetten auszugraben und in ein Frühbeet oder einen kalten Gewächshaus zu versetzen. Wohnen Sie in einer sehr kalten Region, decken Sie die Pflanzen mit einer Schicht Stroh oder Farnwedeln ab. Die Lobelie ist eine aufrechte Pflanze mit leuchtend grünen Blättern und intensiv roten Blüten. Sie wird häufig mit der Art L. fulgens verwechselt, die purpurrote Blätter hat und oft unter der Bezeichnung L. cardinalis verkauft wird. Vermehrung durch Teilung der überwinternden Blattrosetten, im Frühling dann durch Stecklinge oder Samen. 60–90 cm. (Hinweis: Ohne Schutz überwintert sie nicht.)

L. fulgens (Leuchtende Lobelie)

Stängel und Blätter haben die Farbe von roter Beete. Im Sommer blüht sie mit leuchtend roten Blüten. Sie kann durch Teilung im Laufe des Frühlings oder durch Stecklinge, gegebenenfalls Anfang des Sommers durch Samen vermehrt werden. 60–90 cm.

L. 'Huntsman'

Ende des Sommers zeigt sie strahlend scharlachrote Blüten. Die Blätter sind grün. Vermehrung im Frühling durch Teilung der überwinternden Rosetten. 60–90 cm.

L. 'Queen Victoria'

Sie hat kastanienbraune Blätter und blüht Ende des Sommers mit leuchtend roten Blüten. Vermehrung im Frühling durch Teilung der überwinternden Rosetten. 60–90 cm.

L. syphilitica

Diese Lobelien-Art hat grüne Blätter und blaue, vereinzelt weiße Blüten, die Ende des Sommers erscheinen. Sie bevorzugt einen leicht schattigen Standort, an stark besonnten Standorten welkt sie, selbst wenn sie in stark schlammigem Boden wächst. Im Frühling kann sie leicht aus Samen gezogen werden, die unter Glas gehalten werden. 60–90 cm.

L. x vedrariensis

Eine Lobelie in mittlerem Grünton, in den ein purpurroter Schimmer eingewoben ist. An der Wende von Sommer zu Herbst erblüht sie mit kräftig violetten Blüten. Sie kann leicht durch Frühjahrsaussaat unter Glas oder durch Teilung der überwinternden Rosetten, die früh im Frühling vorgenommen wird, vermehrt werden. 75–90 cm.

Lythrum salicaria (Gewöhnlicher Blutweiderich)

Kaum eine andere Sumpfpflanze kann es mit dieser Art, die von Mitte bis Ende des Sommers blüht, an Farbenreichtum und Zuverlässigkeit aufnehmen. Die ursprüngliche Art hat einen strauchartigen aufrechten Wuchs und bildet eine Myriade schlanker ährenartiger Blütenstände aus dunkelrosa-purpurroten Blüten. Sie kann leicht durch Teilung während der Vegetationsruhe vermehrt werden. 1,2 m.

L. s. 'Brilliant'

Eine sehr schöne Kultursorte mit rosa Blüten. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 90 cm–1,2 m.

L. s. 'Lady Sackville'

Eine markante rosa Selektion. Eine Pflanze mit ausgezeichnetem Habitus. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 90 cm–1,2 m.

L. s. 'Robert'

Eine weitere zart rosa Kultursorte mit außergewöhnlichen Eigenschaften. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 90 cm–1,2 m.

L. virgatum (Ruten-Blutweiderich)

Es handelt sich um eine weitaus gemäßigtere Blutweiderich-Art. Sie ist zwar nicht so beeindruckend wie L. salicaria, eignet sich aber viel besser für kleine Gärten. Sie hat kürzere Ähren mit purpurroten Blüten und dunkelgrüne Blätter. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 45 cm.

L. v. 'Dropmore Purple'

Eine kräftig purpurrote, konsistente Kultursorte. Blüht von Mitte bis Ende des Sommers. Vermehrung durch Teilung während der Vegetationsruhe. 45 cm.

Mimulus cardinalis (Scharlach-Gauklerblume)

Diese Pflanze gedeiht eher in feuchten als in nassen Böden. Sie hat attraktive weißfilzige Blätter und wunderschöne scharlachorangefarbene Blüten, die Ende des Sommers erscheinen. Sie ist nicht immer frosthart. Wenn Sie sie in nassem Boden in kälteren Regionen kultivieren, nehmen Sie Ende des Sommers Stecklinge, setzen Sie diese ein und überwintern Sie sie in einem kalten Gewächshaus oder Frühbeet. Die Gauklerblume kann auch aus Samen gezogen werden; die Aussaat erfolgt Anfang des Frühlings. 45–60 cm. (Hinweis: Selten frosthart.)

M. 'Highland Red'

Ein verhältnismäßig kleinwüchsiger Hybrid, der offensichtliche Merkmale von M. luteus und wahrscheinlich auch von M. cupreus aufweist. Er hat zart grüne Blätter und den ganzen Sommer über auffällige rote Blüten. Vermehrung mit Beginn des Frühlings durch Teilung der überwinternden Rosetten. 15 cm.

M. 'Highland Pink'

Es handelt sich um eine Form von M. 'Highland Red', jedoch mit rosa Blüten. 15 cm.

M. 'Hose-in-hose'

Es handelt sich um eine leuchtend gelbe Kultursorte, die wahrscheinlich direkt von M. luteus (Gelbe Gauklerblume) abstammt und in jeder Blüte eine weitere innere Blüte trägt, sodass sie fast wie eine gefüllt blühende Kultursorte aussieht. Vermehrung mit Beginn des Frühlings durch Teilung der überwinternden Rosetten. 20–30 cm.

M. lewisii (Lewis‘ Gauklerblume)

Sie ist eine nahe Verwandte von M. cardinalis und benötigt dieselbe Überwinterungsweise. Sie hat teilweise weißfilzige Blätter und blüht im Sommer mit anmutigen rosa-lilafarbenen Blüten. In einem kleinen Sumpfbeet wirkt sie wie ein Edelstein. 30–45 cm.

M. 'Monarch Strain'

Sie gehört zu den reichlich und farbenprächtig blühenden Vertretern dieser Gattung. Den ganzen Sommer über blüht sie mit prächtigen Blüten von exotischem Aussehen. Sie ist keine zuverlässige Staude, daher ist es am besten, sie immer früh im Frühling aus Samen unter Glas zu ziehen. 20–30 cm.

M. 'Whitecroft Scarlet'

Sie gehört zu den kleinsten Sumpfpflanzen. Sie bildet dichte Teppiche aus frisch grünen Blättchen und eine Fülle wunderschöner scharlachroter Blüten. In kalten Regionen übersteht sie den Winter häufig nicht unbeschadet – viele Blättchen sterben ab. Anfang des Frühlings kann sie leicht aus Samen gezogen werden, die unter Glas zum Keimen gebracht werden. Sie blüht den ganzen Sommer, und zwar bereits in der ersten Saison nach der Aussaat. 10 cm.

Gratiola officinalis (Gottesgnaden-Kraut)

Diese mit dem Gauchheil verwandte Art eignet sich für einen naturnahen Feuchtbiotop. Sie hat frischgrüne, lanzettliche Blätter und kleine weiße Blüten mit purpurnen Streifen. Sie wächst gleichermaßen gut im stehenden Wasser wie in feuchtem Boden. Sie lässt sich im Frühling durch Teilung leicht vermehren. 30 cm.

Gunnera magellanica (Magellanische Mammutblatt-Pflanze)

Eine besondere, teilweise kriechende Pflanze mit gekerbten, nierenförmigen Blättern und rötlich-grünen Blüten. Sie wird meistens nicht wegen ihrer eigenen besonderen Qualitäten kultiviert, sondern um einen Kontrast zur prächtigen G. manicata zu schaffen. Vermehrung durch Teilung im frühen Frühling. Höhe 7,5 cm.

G. manicata (Riesenmammutblatt)

Häufig wird sie als riesiger brasilianischer Stacheliger Rhabarber bezeichnet. Es handelt sich um eine Staude mit wahrscheinlich der größten Blattspannweite, die auf bis zu 1,8 m hohen Stielen wächst und manchmal einen Durchmesser von bis zu 1,5 m erreicht. Es ist eine imposante Pflanze, die sich jedoch leider nicht für kleinere Gärten eignet, da sie viel Platz benötigt. Insgesamt sieht sie wie ein riesiger Rhabarber aus, jedoch sind ihre Blattstiele dicht mit unangenehmen stacheligen Härchen bewachsen. In der Mitte des Sommers erscheinen verzweigte Blütenstände in rot-grüner Farbe, die bis zu 90 cm lang sein können und wie eine riesige Flaschenbürste aussehen. Sie wachsen aus einem dicken, liegenden Rhizom, das von braunen, papierartigen Schuppen umhüllt ist und während der Wintermonate, wenn die Pflanze blattlos ist, wie ein liegender Bär aussieht.

Gärtner aus kälteren Regionen schützen die Pflanze im Winter, da sie aus Südamerika stammt und recht früh zu wachsen beginnt. Üblicherweise bedecken sie die Kronen der Pflanze mit gefrorenem Laub, das mit Pfählen und Schnüren gesichert wird. Die Blätter werden zwar brüchig und papierartig, schützen die Pflanze jedoch vor unwirtlichem Wetter. Die Pflanze wird durch Samen vermehrt, die sofort nach der Reife ausgesät werden. Verpackte Samen werden höchstwahrscheinlich nicht keimen. Die Kronen können im frühen Frühling geteilt werden; alle Teile mit verkümmerten Wurzeln sollten aufgehen. 1,8–2,4 m. (Redaktionelle Anmerkung: Unter unseren Bedingungen müssen Gunneren für den Winter vollständig abgedeckt werden, sodass kein Winterniederschlag an die Wurzeln gelangt. Bewährt hat sich die Verwendung von trockenem Laub (nicht feuchtem) und das Abdecken mit einer Gartenrohmatte. Vor dem Aufhäufen des Laubes sollte eine Mausefalle aufgestellt werden. Unter unseren Bedingungen empfehlen wir, Astilboides tabularis und Darmera peltata als Ersatz zu verwenden; bei guter Ernährung stehen sie den Gunneren kaum nach, überwintern jedoch im Gegensatz zu diesen auch ohne Abdeckung gut.)

Lysichiton americanum (Amerikanischer Scheinkalla)

Es handelt sich um eine Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse mit großen, grünen, kohlartigen Blättern, über denen im frühen Frühling leuchtend gelbe Scheiden wachsen. Sie sollte mit frisch geerntetem Samen vermehrt werden, der in einen Kasten mit schlammiger Erde gesät wird. Ältere Samen werden höchstwahrscheinlich nicht keimen. Obwohl sie in Horsten wächst, ist eine Teilung sehr schwierig. Wenn dennoch eine Teilung versucht wird, sollte diese im Frühling erfolgen, bevor die Pflanze blüht. 60–90 cm.

L. camtschatcense (Kamtschatkaer Scheinkalla)

Dieser Scheinkalla hat weiße Blüten, die etwas kleiner als die seiner amerikanischen Verwandten sind und nicht ganz so beeindruckend wirken. Vermehrung durch Samen, sobald diese reif sind. 60–90 cm.

Lysimachia nummularia (Pfennigkraut)

Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)

Es handelt sich um eine mehr oder weniger immergrüne, teppichbildende Pflanze, mit der sich die Grenze zwischen Sumpfbereich und Teich perfekt kaschieren lässt. Sie kann auch einen attraktiven Übergang zwischen höheren Sumpfpflanzen bilden. Dabei braucht man keine Angst zu haben, dass sie sich zu stark ausbreitet. Im Sommer sind die frisch grünen Blättchen mit sternförmigen, schalenförmigen Blüten übersät. Sie lässt sich leicht durch kurze Stecklinge vermehren, die jederzeit während der Vegetationszeit gewonnen werden können. 5 cm.

L. n. 'Aurea'

Eine wunderschöne kriechende Pflanze mit goldenen Blättchen. Sie besitzt alle Vorzüge der ursprünglichen Art und verfügt zusätzlich über auffällig gefärbtes Laub. Sie lässt sich leicht durch kurze Stecklinge vermehren, die jederzeit während der Vegetationszeit gewonnen werden können. 5 cm.

L. puncata (Punktierter Gilbweiderich)

Eine aufrecht wachsende Pflanze mit gefiederten, hängenden Blättern und leuchtend gelben Blüten, die praktisch genauso aussehen wie die Blüten der kriechenden Art. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung während der Vegetationsruhe. 60–90 cm.

Parnassia palustris (Sumpf-Herzblatt)

Dieses kleine Juwel, ursprünglich aus dem Bereich von Gebirgsbächen und Sümpfen, stellt für jeden Hobbygärtner eine echte Herausforderung dar. Es ist eine Pflanze, die in der Nähe von fließendem Wasser gedeiht und am besten wächst, wenn sie direkt in einem Bachlauf oder einer Kaskade steht. Sie verträgt keine kalkhaltigen Böden. Sie blüht mit zauberhaften schneeweißen Blüten mit vereinzelten grünen Fleckchen, die auf schlanken drahtigen Stängeln zwischen ordentlichen Büscheln herzförmiger Blätter wachsen. Sie lässt sich leicht aus Samen vermehren, die Sämlinge müssen jedoch in Töpfen kultiviert werden, da sie sich sonst nicht umpflanzen lassen. 15–30 cm.

Peltiphyllum peltatum (Schildblatt)

Auf kräftigen Stielen wachsen riesige bronze-grüne Blätter, die manchmal einen Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen. Diese großen, gezähnten, gelappten Blätter erscheinen im Frühling erst nach den kugelförmigen Blütenständen mit rosa Blüten, die auf robusten, 45 cm hohen Stängeln wachsen. Die Pflanze kann aus Samen gezogen werden, die schnellere Methode ist jedoch die Teilung des fleischigen Rhizoms. Die Teilung wird im frühen Frühling vorgenommen. 45–90 cm.

Petasites japonicus (Japanische Pestwurz)

Diese Pflanze eignet sich nur dann zum Einpflanzen, wenn ausreichend Platz vorhanden ist. Die Pflanze hat nämlich im Frühling große, sperrige Blätter, die Kohlblättern ähneln. Die Pestwurz ist ein Frühlingsbote – noch bevor der Winter endet, blüht sie mit weißen Blüten, die sich in dichten Blütenständen auf kurzen, eleganten Stielen sammeln. 1,5 m.

Phormium tenax (Neuseeländischer Flachs)

Der Neuseeländische Flachs wächst an feuchten Standorten, obwohl wir ihn gewöhnlich nicht mit Sumpfgebieten in Verbindung bringen. Die meisten modernen Sorten dieser Pflanze sehen nämlich zwischen anderen Sumpfpflanzen nicht besonders gut aus. Die ursprüngliche Art wird manchmal am Ufer eines Teichs oder Bachs gepflanzt, und zwar vor allem in Wassergärten im formalen Stil, wo die markanten schwertförmigen Blätter den architektonischen Charakter der Gesamtgestaltung unterstreichen. Die Blätter haben eine metallische bronze-grüne Farbe. Zwischen ihnen wächst manchmal ein ungewöhnlicher blühender Stängel mit eigenartigen rötlichen und ockerfarbenen Blüten. Die Pflanze lässt sich leicht aus Samen vermehren, die jungen Pflanzen werden in Töpfen kultiviert. Ältere Pflanzen können manchmal erfolgreich durch Teilung vermehrt werden, die im Frühling vorgenommen wird. 90 cm–1,5 m.

P. t. 'Atropurpurea'

Sie hat attraktive rötlich-purpurne Blätter. Bei der Vermehrung durch Samen sind die Blütenfarben unterschiedlich. Pflanzen mit guten Farben lassen sich daher am besten durch Teilung vermehren. 90 cm–1,2 m.

P. t. 'Variegata'

Sie hat auffällig bunt gefärbte grün-gelb-weiße Blätter. Im Vergleich zu den vorherigen Kultivaren ist sie kleiner. 75–90 cm.

P. 'Cream Delight'

Petries Segge (Carex petrei)
Petries Segge (Carex petrei)

Die Blätter haben eine ausgeprägte cremig-gelbe Farbe mit grüner Streifung. Vermehrung im Frühling durch vorsichtige Teilung. 75–90 cm.

P. 'Dark Delight'

Die Blätter haben eine kastanienbraune Farbe. Vermehrung im Frühling durch vorsichtige Teilung. Höhe 75–90 cm.

P. 'Emerald Green'

Rein grüner Kultivar. Vermehrung im Frühling durch vorsichtige Teilung. 75 cm.

P. 'Maori Maiden'

Hat bemerkenswerte Blätter in Rot, Rosa und Braun. Vermehrung im Frühling durch vorsichtige Teilung. 45–60 cm. (Redaktioneller Hinweis: Phormium überwintert unter unseren Bedingungen nur ausnahmsweise, und das gilt auch für weitere Pflanzen aus Australien und Neuseeland, wie Carex buchananii, Carex comans, Carex petrei u. a. Die genannten Seggen sind widerstandsfähiger als Flachs, frieren aber gelegentlich ebenfalls aus.)

Schlüsselblumen (Primula) für Feuchtgebiete: Arten und Kultivare für feuchte Standorte

Primula alpicola (Schlüsselblume)

Diese Schlüsselblumenart ist eine robuste Staude, an deren schlanken Stielen zu Beginn des Sommers duftende, glockenförmige Blüten in verschiedenen Farben erscheinen, von Gelb über Weiß bis Purpur. Die kleinen eiförmigen Blätter haben eine frisch-grüne Farbe. Die Pflanze benötigt einen feuchten Standort im weniger durchnässten Teil des Feuchtgebiets. Vermehrung durch Samen oder Teilung im frühen Frühjahr. Die Samen sollten unmittelbar nach der Ernte ausgesät werden. 15–60 cm.

P. a. alba

Rein weiße Form, die Samen haben eine nahezu hundertprozentige Keimfähigkeit. 15–60 cm.

P. a. luna

Schlüsselblume Feuchtgebiet

Eine wunderschöne schwefelgelbe Form. Die Samen haben, ähnlich wie bei der vorherigen weißen Form, eine nahezu hundertprozentige Keimfähigkeit. 15–60 cm.

P. a. violacea

Eine purpurne bis violette Form, die im Vergleich zu den vorherigen Formen eher problematisch keimt. Qualitativ hochwertige, kräftige Pflanzen vermehren wir daher lieber durch Teilung früh im Frühjahr, sobald die ersten jungen Triebe erscheinen. 15–60 cm.

P. anisodora

Die Blüten und Blätter dieser Pflanze sind stark aromatisch. Im Sommer blüht sie mit braunpurpurnen Blüten mit grünem Auge in mehreren Etagen kleiner quirlständiger Blütenstände, die um einen kräftigen Stängel wachsen. Sie hat verhältnismäßig grobe und große grüne Blätter von mehr oder weniger eiförmiger Gestalt. Sie ist eine zuverlässige Staude, die an sonnigen wie auch schattigen, feuchten Standorten gedeiht. Sie lässt sich leicht aus Samen vermehren, besonders wenn die Aussaat direkt nach der Ernte erfolgt. Die Pflanzen können auch vorsichtig früh im Frühjahr oder direkt nach der Blüte geteilt werden. 30–60 cm.

P. aurantica (Orangefarbene Primel)

Eine robuste Staude, die zu Beginn des Frühlings auffällige, rötlich-orangefarbene Blüten trägt, die in mehreren Etagen ordentlicher Quirle wachsen. Sie hat lange, breite, grüne und verhältnismäßig grobe, leicht aromatische Blätter. Es handelt sich um eine zuverlässige Pflanze, die für Feuchtgebiete oder Uferböschungen geeignet ist. Sie bevorzugt humusreichen, feuchten Boden. Die Vermehrung erfolgt durch Samen, die am besten direkt nach der Ernte ausgesät werden. Verpackte Samen keimen in der Regel problematisch. Die Pflanze kann auch durch Teilung vermehrt werden, und zwar sobald sie im Frühjahr aus dem Boden austreibt oder direkt nach der Blüte. 60–90 cm.

P. beesiana (Bees-Primel)

Eine kräftige, robuste Staude, die zu Beginn des Sommers blüht. Die Blüten wachsen auf kräftigen Stängeln in dichten Quirlen und haben eine rosarote bis karminrote Farbe. Die großen grünen kohlartigen Blätter werden bis zu 30 cm lang. Es ist eine ausgezeichnete und kräftige Pflanze, die sowohl im Feuchtgebiet als auch an Ufern gedeiht. Sie wurzelt tief und bevorzugt humusreichen Boden. Sie gedeiht gleichermaßen gut an sonnigen wie auch halbschattigen Standorten. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr durch Teilung der Kronen oder durch Samen direkt nach der Ernte. Verpackte Samen, die im Frühjahr ausgesät werden, keimen zwar in der Regel, jedoch eher problematisch. 60–75 cm.

P. bulleyana (Bulley-Primel)

Es handelt sich um eine robuste Staude, die zu Beginn des Sommers blüht. Große, leuchtend orangefarbene Blüten wachsen in dichten Quirlen auf kräftigen Stängeln. Sie hat große grüne kohlartige Blätter. An Ufern ergänzt sie hervorragend P. beesiana und P. burmanica. Sie muss in feuchtem und stark humusreichem Boden wurzeln. Sie gedeiht gut an sonnigen wie auch halbschattigen Standorten. Früh im Frühjahr kann sie durch vorsichtige Teilung vermehrt werden, sobald sie aus dem Boden austreibt, oder direkt nach der Blüte. Auch frische Samen keimen leicht. Verpackte Samen ver

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