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Gurken

Wann pflanzen, Rankhilfe, Gewächshaus und Topf

Inhalt

Gurken sind wohl das dankbarste Gemüse, das Sie in Ihrem Garten anbauen können. Sie stellen recht geringe Ansprüche, die Ernte ist riesig, und sie lassen sich roh essen oder einlegen. Gurken können auf verschiedene Arten angebaut werden: im Beet, in Töpfen, in Hochbeeten, im Gewächshaus…

Gurken

Aussaat von Gurkensamen in den Boden

Gurken sind einjährige Pflanzen, die für ein gutes Wachstum vor allem einen fruchtbaren, durchlässigen und ausreichend feuchten Boden sowie Wärme brauchen. Licht benötigen sie weniger, deshalb gedeihen sie auch im Halbschatten gut. Im tiefen Schatten wachsen sie dagegen schlecht. Gurken keimen schnell und brauchen zum Keimen eine Temperatur über 10 °C. Säen Sie sie deshalb draußen erst nach den Eisheiligen aus, oder drinnen Anfang Mai. Die vorgezogenen Jungpflanzen müssen groß genug, aber auch abgehärtet sein, damit Sie sie ins Freie umpflanzen können.

TIPP: Zum Vorziehen der Gurken im Haus eignen sich am besten kleine Töpfchen, in die Sie jeweils nur einen Samen geben. Weil Gurken wirklich schnell keimen, sehen Sie sofort, wo sich Pflänzchen zeigen und wo nicht – und können rasch nachsäen. Alle Gurken pflanzen Sie dann zur gleichen Zeit und in etwa gleicher Größe ins Beet.

Gurken aus Samen ziehen

Junge Gurkenpflanze im Beet

Wer eigene Gurken ernten möchte, sollte mit Samen beginnen. Samen kaufen wir bei geprüften Händlern oder verwenden eigenes Saatgut aus der letztjährigen Ernte. Ausgesät wird Anfang Mai (spätestens Ende April) in kleine Töpfchen; die Erde halten wir feucht, das Keimen können wir unterstützen, indem wir die Töpfchen mit Folie abdecken.

An warmen Tagen können wir die Töpfchen (in einer Kiste, auf einer Palette) hinaus in die Sonne stellen, über Nacht räumen wir sie an einen wärmeren Ort. Vor allem darf kein Frost an die Samen kommen. Die gekeimten Pflänzchen härten wir draußen ab, zunächst tagsüber, später auch über Nacht. Sobald die Temperaturen draußen auch nachts über 10 °C bleiben, pflanzen wir sie ins Beet, ins Hochbeet oder in Gefäße (je nach Größe des Gartens).

Gurken im Beet anbauen

Nach dem Vorziehen der Jungpflanzen aus Samen gibt es mehrere Möglichkeiten, wie es weitergeht. Am einfachsten ist der Anbau im Beet. Die Jungpflanzen setzen wir aus den Töpfchen ins Freiland, im Abstand von 50 x 50 cm, denn die Pflanzen werden bis zu 1 m lang. Die Pflänzchen gründlich angießen; während des Wachstums können wir nachdüngen, z. B. mit dem Naturdünger DÜNGEE, der sowohl das Wachstum der ganzen Pflanze als auch die Fruchtbildung unterstützt.

TIPP: Zwischen die Gurkenpflanzen lohnt es sich, Knollen von Sellerie zu setzen – die beiden Pflanzen tun einander gut.

Gurken am Netz anbauen

Wenn Sie die Ernte noch steigern möchten, nutzen Sie aus, dass Gurken Kletterpflanzen sind, die ranken wollen. Pflanzen Sie sie in Reihen ins Beet und spannen Sie an jeder Reihe ein Netz, dann ranken die Gurken nach oben. So sparen Sie Platz (im Unterschied zur vorherigen Methode) und die Ernte fällt leichter, weil der Rücken nicht schmerzt. Auch diese Gurken müssen gedüngt werden, und DÜNGEE ist wieder die beste Wahl, weil er natürlich ist.

Rankhilfe für Gurken

Wer handwerklich geschickt ist, kann sich eine Rankhilfe für Gurken selbst bauen. Es lässt sich auch dieselbe Konstruktion verwenden, wie sie etwa beim Anbau von Weinreben üblich ist. Der Anbau ähnelt dann dem Anbau am Netz. Die Gurken bekommen ausreichend frische Luft und leiden weniger unter Fäulnis oder Pilzkrankheiten. Auch die Ernte fällt leichter. Rund um so gezogene Gurken können Sie ebenfalls Sellerie pflanzen.

Gelbe Gurkenblüte zwischen den Blättern
Reife Gurken auf einem Baumstumpf
Gurken am Netz anbauen
Gurken an der Rankhilfe anbauen
Gurken im Gewächshaus anbauen
Gurkensämling im Torftopf

Gurken im Gewächshaus anbauen

Das Gewächshaus hat gegenüber allen anderen Methoden einen riesigen Vorteil: Es hält die Wärme und ein nahezu konstantes Klima, was allen Gurken zugutekommt. Im Gewächshaus können Sie sowohl Einlegegurken als auch Salatgurken anbauen (die draußen gar nicht wachsen würden). Im Gewächshaus sollte das Temperaturminimum nachts bei 16 bis 18 °C liegen, das Maximum tagsüber bei 32 °C. In sehr heißen Sommern müssen Sie das Gewächshaus beschatten, am besten mit hellem Material (weißem Vlies, hellem Karton, oder z. B. mit Kalk weißen). Das Gewächshaus muss zudem gründlich gelüftet werden, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Ein Gewächshaus ist meist kleiner, daher lohnt es sich, alle Gurkensorten an vertikalen Rankhilfen zu ziehen. Wichtig ist auch das Düngen. Im Vergleich zu den übrigen (draußen angebauten) Gurken empfehlen wir, bis zu 1x pro Woche zu düngen, vor allem sobald die Pflanzen Früchte angesetzt haben.

TIPP: Nährstoffmangel erkennen Sie an den jungen Blättern, die nicht so sattgrün sind wie die älteren. Das bedeutet Stickstoffmangel – der Naturdünger DÜNGEE sorgt für schnelle Abhilfe.

Gurken im Topf anbauen

Und nun ein Kniff für alle, die wenig Platz haben und trotzdem eigene Gurken ernten möchten – versuchen Sie den Anbau im Topf. Dazu müssen die kleinen Sämlinge natürlich in größere Gefäße umziehen, zum Beispiel in Töpfe mit einem oberen Durchmesser von etwa 30 cm. Die Pflanze bekommt genügend Nährstoffe, wenn Sie sie einmal pro Woche mit einer DÜNGEE-Nährlösung düngen. Es lohnt sich auch, der Pflanze eine Stütze zu geben (z. B. einen Stab), an dem sie ranken kann – binden Sie sie am besten daran fest. Setzen Sie in einen Topf unbedingt nur eine Pflanze – für den normalen Verbrauch reicht das. Wenn Sie mehrere solcher Gefäße im Garten oder auf dem Balkon haben, reicht die Ernte einiger Tage sogar zum Einlegen.

TIPP: Bewahren Sie geerntete Gurken kühl auf – im Kühlschrank oder Keller halten sie bis zu einer Woche, und in dieser Zeit sammeln Sie an warmen Tagen sicher genug für eine Runde Einmachgläser.

Fehler beim Gurkenanbau

Auch beim Gurkenanbau können Fehler passieren. Achten Sie vor allem auf Folgendes:

– Pflanzung der Gurken in der prallen Sonne,

– übermäßiges Gießen,

– nährstoffarmer Boden (die Stelle, an der Gurken wachsen sollen, im Herbst mit Kompost anreichern),

– zu frühes Auspflanzen ins Beet (die Gurken erfrieren),

– zu dichte Pflanzung (die Gurken bekommen zu wenig Luft und werden anfällig für Pilzkrankheiten und Fäulnis).

Fehler beim Gurkenanbau zahlen sich nicht aus: Zum einen fällt die Ernte gering aus, zum anderen treten im Garten (z. B. beim Anbau weiterer Kulturen nach der Gurkenernte) Pilzkrankheiten, Fäulnis oder Schädlinge auf.

Ernte von Einlegegurken in einer Schüssel

Weitere Fehler können passieren, wenn Sie Gurken zusammen mit Kulturen pflanzen, mit denen sie sich nicht vertragen:

Tomaten, Kartoffeln, Radieschen, Erdbeeren.

Gut wachsen sie dagegen neben:

Erbsen, Bohnen, Zwiebeln, Knoblauch,

– Sellerie, Schnittlauch und Dill.

Wissenswertes

Gurken mit Tomaten, Dill und Petersilie auf einem Teller

Wussten Sie, dass…

… es mindestens 81 Gurkensorten gibt, davon 47 Einlegegurken und 34 Salatgurken?

… Sie Gurken auch auf Strohballen anbauen können? Die Ballen einfach in großen Reihen auslegen, Erde anhäufeln und mit einem Dünger mit Stickstoff, Phosphor und Kalium (DÜNGEE) nachdüngen.

… Sie Gurken nur mit einem Trieb ziehen sollten, weil sich die Pflanze sonst zu sehr erschöpft?

… die Gurke das beste Diuretikum ist? Sie versorgt unseren Körper mit Wasser und leitet zugleich Schadstoffe aus. Die Gurke eignet sich damit gut für eine Reduktionsdiät.

Häufige Fragen: Gurken

Womit Gurken düngen?

Am besten mit einem perfekten Naturdünger. DÜNGEE unterstützt das Wachstum der ganzen Pflanze und die Fruchtbildung — verwenden Sie ihn als Aufguss im Gießwasser (1 Teelöffel auf 1 Liter Wasser) oder streuen Sie ihn um die Pflanzen.

Wann und wie oft Gurken düngen?

Düngen Sie während der gesamten Wachstumszeit, etwa alle 2 bis 3 Wochen. Der Naturdünger DÜNGEE verbrennt die Pflanzen nicht, deshalb können Sie ihn auch während des Fruchtansatzes verwenden.

Womit Einlegegurken düngen?

Genauso wie Salatgurken — auch Einlegegurken müssen gedüngt werden, und ein perfekter Naturdünger ist für sie die schonendste Wahl.

Die genauen Mengen für alle Pflanzen finden Sie auf der Seite Dosierung.

Wann Gurken aus Samen pflanzen?

Vorgezogene Jungpflanzen kommen erst nach den letzten Frösten ins Beet. Zu frühes Auspflanzen gehört zu den häufigsten Fehlern — Gurken sind wärmeliebend, und Kälte bremst sie lange aus.

Welche Rankhilfe für Gurken verwenden?

Bewährt hat sich dieselbe Konstruktion wie für Weinreben — die Gurken ranken nach oben, die Früchte hängen frei und lassen sich leichter ernten. Wer handwerklich geschickt ist, baut sie selbst aus Holz oder Rohren und einem Netz.

Warum Gurken am Netz ziehen?

Die Pflanzen trocknen besser ab und leiden dadurch weniger unter Pilzkrankheiten, die Früchte bleiben sauber und gerade, und die Ernte geht nicht auf den Rücken. Außerdem braucht es deutlich weniger Platz als der Anbau am Boden.

Was sind die häufigsten Fehler beim Gurkenanbau?

Pflanzung in der prallen Sonne, übermäßiges Gießen, nährstoffarmer Boden und zu frühes Auspflanzen ins Beet. Den Boden am besten schon im Herbst mit Kompost anreichern.

Kann man Gurken im Topf anbauen?

Ja, in einem ausreichend großen Topf oder Pflanzsack mit Substrat. Ein Gefäß trocknet schneller aus und braucht deshalb regelmäßigeres Gießen und regelmäßiges Düngen.

Gurken — Fotos unserer Gärtner

Echte Fotos — Gurken von Düngee-Kunden:

Gurken – Kundenfoto
Gurken – Kundenfoto: Pflanze: Gurken
Sorte: Mini-Gurke
Wo ich anbaue: Gewächshaus
Wie ich dünge: 1x monatlich mit Düngee. 2x jährlich Kalzium.
Pflanze: Gurken Sorte: Mini-Gurke Wo ich anbaue: Gewächshaus Wie ich dünge: 1x monatlich mit Düngee. 2x jährlich Kalzium.
Gurken – Kundenfoto
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Gurken – Kundenfoto
Gurken – Kundenfoto
Gurken – Kundenfoto
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