Wermut und Beifuß
Artemisia-Arten, Anbau, Wirkung und Wermuttee
Beifuß – Artemisia: Was ist Wermut und welche Arten gibt es

Der Beifuß, botanisch Artemisia, ist eine Gattung blühender Pflanzen aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Benannt ist sie nach der griechischen Göttin Artemis, die mit Wildnis und Heilung in Verbindung gebracht wurde. Die Gattung Artemisia umfasst eine vielfältige Gruppe von Pflanzen mit mehr als 400 Arten weltweit.
Artemisia-Pflanzen sind bekannt für ihre aromatischen Blätter, die oft eine charakteristische silbrige oder graue Färbung haben. Meist handelt es sich um ausdauernde Kräuter oder Halbsträucher, einzelne Arten können aber auch einjährig sein. Die Pflanzen tragen in der Regel kleine, unscheinbare Blüten in ährigen oder rispigen Blütenständen.
Eine bekannte Art der Gattung ist Artemisia absinthium, gemeinhin Echter Wermut genannt. Sie ist für ihren bitteren Geschmack bekannt und wird bei der Herstellung von Absinth verwendet, einer hochprozentigen Spirituose. Echter Wermut findet außerdem in der traditionellen Heilkunde und der Pflanzenheilkunde Verwendung.
Wermut anbauen: Standort, Gießen und Düngen

Wermut anzubauen ist verhältnismäßig einfach, ob es sich nun um Echten Wermut (Artemisia absinthium) oder andere Artemisia-Arten handelt. Hier finden Sie das allgemeine Vorgehen beim Anbau:
Standort: Wermut bevorzugt einen sonnigen und gut durchlässigen Standort. Trockenerer Boden sagt ihm zu, er wächst aber auch auf normalen Gartenböden gut.
Boden auswählen und vorbereiten: Vor dem Pflanzen lohnt es sich, den Boden vorzubereiten. Entfernen Sie Unkraut, lockern Sie die Erde auf und geben Sie Kompost oder gut verrotteten Mist dazu, um die Nährstoffe im Boden zu erhöhen.
Aussaat oder Pflanzung: Wermut können Sie entweder aus Samen aussäen, die als Lichtkeimer nur auf die Bodenoberfläche gestreut werden, oder Sie kaufen bereits herangezogene Jungpflanzen. Setzen Sie die Pflanzen mit ausreichend Abstand, damit sie Platz zum Wachsen haben.
Gießen: Wermut bevorzugt trockenere Bedingungen und sollte deshalb nicht zu nass stehen. Gießen Sie nur, wenn der Boden abgetrocknet ist. Ausgewachsenen Pflanzen reicht oft der natürliche Niederschlag.
Düngen: Empfehlenswert sind organische Dünger wie Kompost, Mist oder pflanzlicher Dünger, die der Pflanze die Nährstoffe nach und nach liefern und die Bodenqualität verbessern. DÜNGEE ist ein geeigneter organischer Dünger, den Sie verwenden können. Sie können ihn als Gießlösung ausbringen oder gleichmäßig rund um die Pflanze verteilen.
Pflege der Pflanzen: Wermut ist in der Regel robust und wenig anfällig für Krankheiten. Entfernen Sie regelmäßig vertrocknete Pflanzenteile und halten Sie die Umgebung frei von Unkraut.
Schnitt: Wermut lässt sich regelmäßig zurückschneiden, um seine Form zu erhalten und kompakten Wuchs zu fördern. Geschnitten wird während der Wachstumsperiode.
Wichtig zu wissen: Wermut breitet sich gern aus und kann sich selbst versamen. In Regionen mit günstigen Wachstumsbedingungen kann er zur invasiven Art werden. Beachten Sie die örtlichen Vorschriften und Regelungen, die für den Anbau von Wermut in Ihrer Region gelten.
Beachten Sie außerdem, dass verschiedene Arten und Sorten der Gattung Artemisia unterschiedliche Ansprüche an den Anbau stellen können. Es lohnt sich daher immer, sich zu der Art oder Sorte, die Sie anbauen möchten, gezielt zu informieren.
Echter Wermut – Artemisia absinthium: Wirkung und Absinthherstellung
Der Echte Wermut (Artemisia absinthium) ist eine Art aus der Gattung Artemisia, die für ihren bitteren Geschmack und ihre Bedeutung in der traditionellen Heilkunde sowie bei der Herstellung der Spirituose Absinth bekannt ist. Die Pflanze ist ausdauernd, aromatisch und hat graugrüne Blätter mit einer charakteristischen silbrigen Filzschicht.
Der Echte Wermut gilt als europäische Art, hat sich aber auch in andere Teile der Welt ausgebreitet. Er wächst auf trockenen und sonnigen Standorten wie Wiesen, Weiden und steinigen Hängen. Er ist meist eine robuste Pflanze, die eine Höhe von bis zu 1,5 Metern erreicht.
Eine der wichtigsten Eigenschaften des Echten Wermuts ist sein Gehalt an Stoffen, die als Thujone bezeichnet werden. Sie sind für seinen charakteristischen bitteren Geschmack mitverantwortlich. Der Echte Wermut wurde früher in der traditionellen Heilkunde vielfach als Tonikum und Heilpflanze bei Verdauungsbeschwerden, zur Anregung des Appetits und gegen Parasiten eingesetzt.

Eine weitere bekannte Verwendung des Echten Wermuts ist die Herstellung von Absinth. Absinth ist eine hochprozentige Spirituose mit bitterem Geschmack, die vor allem im 19. Jahrhundert populär wurde. Der Echte Wermut kommt bei der Mazeration und der Destillation zum Einsatz und verleiht dem Absinth sein charakteristisches aromatisch-bitteres Aroma.
Zu erwähnen ist allerdings, dass der Echte Wermut Stoffe enthält, die in übermäßigen Mengen giftig sein können. Beim Verzehr oder bei der Anwendung von Wermut sollten Sie unbedingt die empfohlene Dosierung einhalten und sich mit einem Arzt oder einer Fachperson für Pflanzenheilkunde beraten.
Gemeiner Beifuß – Artemisia vulgaris: Wirkung und Verwendung in der Heilkunde
Der Gemeine Beifuß (Artemisia vulgaris) ist ein ausdauerndes Kraut, das vor allem in Europa, Asien und Nordamerika vorkommt.
Der Gemeine Beifuß erreicht üblicherweise eine Höhe von 1 bis 2 Metern. Charakteristisch sind seine langen, schmalen Blätter mit gebuchteten Rändern. Die Blätter sind dunkelgrün, die Färbung kann fast schwärzlich wirken. Die Blütenstände des Gemeinen Beifußes sind zierlich und bestehen aus kugeligen Körbchen in Gelbgrün.

Die Pflanze ist für ihre heilenden Eigenschaften bekannt und wurde in der traditionellen Heilkunde verwendet. Blätter und Blüten des Gemeinen Beifußes enthalten verschiedene Inhaltsstoffe, darunter ätherische Öle, Gerbstoffe und Bitterstoffe, die zu seiner Heilwirkung beitragen. Der Gemeine Beifuß wird vor allem wegen seiner entzündungshemmenden, antiseptischen und krampflösenden Eigenschaften geschätzt.
In der Volksheilkunde wird der Gemeine Beifuß beispielsweise bei Menstruationsbeschwerden, Verdauungsproblemen, Erkältungen und Hauterkrankungen eingesetzt. Wichtig ist jedoch: Vor der Anwendung der Pflanze zu Heilzwecken sollten Sie sich mit einem Arzt oder einer Fachperson für Pflanzenheilkunde beraten, um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden und mögliche Gegenanzeigen zu berücksichtigen.
Eberraute – Artemisia abrotanum: Anbau und Wirkung

Die Eberraute (Artemisia abrotanum) ist eine aromatische Staude aus der Gattung Artemisia. Die Art ist für ihre ausgeprägt duftenden Blätter bekannt und gilt als Heil- und Zierpflanze zugleich.
Die Eberraute ist ein halbimmergrüner Halbstrauch, der üblicherweise eine Höhe von 60 bis 120 cm erreicht. Sie hat schmale, silbergraue Blätter mit feinem Flaum, die einen intensiven Duft verströmen. Die Blüten sind klein, gelbgrün und in Rispen oder Ähren angeordnet. Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum, hat sich aber auch in andere Teile der Welt ausgebreitet.
Die Eberraute wird traditionell in der Heilkunde und der Pflanzenheilkunde verwendet. Ihre Blätter enthalten ätherische Öle, die zu den heilenden Eigenschaften beitragen. Eingesetzt wird die Eberraute als Tonikum und zur Anregung der Verdauung, zur Linderung von Blähungen, zur Verbesserung des Appetits und zur Unterstützung des Verdauungssystems.
Darüber hinaus hat die Eberraute auch Bedeutung in Küche und Parfümerie. Ihre aromatischen Blätter werden als Würzkraut zum Abschmecken von Speisen genutzt, vor allem in traditionellen europäischen Küchen. Ebenso finden die Blätter der Eberraute bei der Herstellung von Parfüms, Duftwässern und Potpourris Verwendung.
Bei der Anwendung der Eberraute ist auf die richtige Dosierung zu achten, und ihr Gebrauch sollte mit einer Fachperson abgestimmt werden, insbesondere zu Heilzwecken. Manche Menschen reagieren empfindlich auf die enthaltenen ätherischen Öle, daher empfiehlt sich ein vorheriger Test auf allergische Reaktionen.
Cola-Kraut – Artemisia abrotanum var. maritima 'Cola': Pflanze mit Cola-Duft, Verwendung und Anbau
Das Cola-Kraut (Artemisia abrotanum var. maritima 'Cola'), auch Colastrauch genannt, ist eine Sorte der Eberraute (Artemisia abrotanum), die für ihr aromatisch duftendes Laub bekannt ist. Diese Sorte wird häufig wegen ihrer Zierwirkung und ihrer Verwendung im Garten angebaut.
Die Sorte 'Cola' hat ähnliche Eigenschaften wie die gewöhnliche Eberraute, ist also ein Halbstrauch mit schmalen, silbergrauen Blättern. Die Blätter haben einen intensiven Duft und Geschmack, der an eine Mischung aus Gewürzen und Zitrusfrüchten erinnert. Sie werden in der Küche als Würzkraut und zum Abschmecken verschiedener Speisen genutzt.
Artemisia abrotanum var. maritima 'Cola' ist außerdem wegen ihrer dekorativen Eigenschaften beliebt. Sie wächst dicht und kompakt und bildet einen schönen, aromatischen Halbstrauch, der als Zierpflanze im Garten, im Beet oder im Hochbeet dienen kann. Ihre silbrigen Blätter setzen einen reizvollen Kontrast zu anderen Pflanzen.

Der Anbau der Sorte 'Cola' entspricht weitgehend dem der gewöhnlichen Eberraute. Sie braucht einen sonnigen Standort und gut durchlässigen Boden. Sie ist trockenheitsverträglich und kommt auch mit trockenerem Boden zurecht. Regelmäßiges Zurückschneiden hilft, den Halbstrauch in Form zu halten, und verhindert, dass er zu stark verholzt.
Zu beachten ist allerdings, dass Angaben zu einzelnen Sorten und ihren Eigenschaften je nach Region und Quelle abweichen können. Beim Anbau der Sorte 'Cola' lohnt es sich deshalb immer, Auskunft bei örtlichen Gartenfachleuten einzuholen oder sich beim Pflanzenhändler beraten zu lassen.
Estragon – Artemisia dracunculus: Gewürz und Heilkraut

Der Estragon (Artemisia dracunculus) ist eine Art aus der Gattung Artemisia, die für ihr charakteristisch aromatisch-würziges Aroma bekannt ist. Es handelt sich um ein ausdauerndes Kraut, das häufig als Gewürz in der Küche verwendet wird.
Estragon ist eine Staude mit dünnen, hellgrünen Blättern, die im Winter oberirdisch einzieht. Die Blätter haben einen ausgeprägten Duft und Geschmack mit ähnlichen Noten wie Anis und schwarzer Pfeffer. Estragon ist ein beliebtes Gewürz der französischen Küche und fester Bestandteil von Saucen, Marinaden, Salaten und einigen Getränken.
Neben der kulinarischen Verwendung hat Estragon auch heilende Eigenschaften. Er enthält ätherische Öle, Flavonoide und weitere sekundäre Pflanzenstoffe, denen antimikrobielle, entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen zugeschrieben werden. In der traditionellen Heilkunde wurde er gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt, etwa bei Blähungen und Krämpfen, sowie zur Unterstützung der Verdauung.
Weiterhin wird Estragon in der Volksheilkunde wegen seiner möglichen Wirkung auf Menstruationsbeschwerden und zur Anregung des Appetits genutzt. Die wissenschaftliche Forschung dazu ist allerdings nicht sehr umfangreich, weshalb bei der Anwendung der Pflanze als Heilmittel Vorsicht geboten ist und der Gebrauch mit einer Fachperson abgestimmt werden sollte.
Estragon wird für seinen außergewöhnlichen Geschmack geschätzt und ist eine beliebte Zutat in vielen Gerichten. Seine Blätter werden häufig frisch oder getrocknet verwendet, außerdem stellt man daraus Estragonessig und Estragonsauce her. Estragon ist auf vielen Lebensmittelmärkten erhältlich und lässt sich auch als Küchenkraut im eigenen Garten anbauen.
Einjähriger Beifuß – Artemisia annua: süßer Beifuß, Wirkung und Artemisinin
Der Einjährige Beifuß (Artemisia annua), auch als süßer Beifuß oder süßes Kraut bekannt, ist eine Art aus der Gattung Artemisia. Er stammt aus dem Norden Chinas, ist heute aber in verschiedenen Teilen der Welt verbreitet. Bekannt ist die Pflanze für ihre Bedeutung in der traditionellen chinesischen Medizin sowie für ihren Inhaltsstoff Artemisinin, der gegen Malaria wirksam ist.
Der Einjährige Beifuß ist ein einjähriges Kraut, das üblicherweise eine Höhe von 1 bis 2 Metern erreicht. Er hat feine, schmal geschlitzte Blätter mit zartem Flaum und kleine gelbe Blüten in endständigen Blütenständen. Blätter und Stängel des Einjährigen Beifußes verströmen einen starken Duft.

In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Einjährige Beifuß seit Jahrhunderten gegen Malaria eingesetzt. Das enthaltene Artemisinin gilt als wirksamer Stoff im Kampf gegen Malaria, weil es die Malariaerreger im Körper abtöten kann. Artemisinin wird aus Pflanzenextrakten gewonnen und in der pharmazeutischen Industrie zur Herstellung von Malariamitteln verwendet.
Über seine Bedeutung im Kampf gegen Malaria hinaus wurde der Einjährige Beifuß auch auf weitere mögliche Heilwirkungen untersucht. Einige Studien deuten darauf hin, dass er entzündungshemmende, antivirale und tumorhemmende Wirkungen haben könnte. Die Forschung dauert allerdings an, und die medizinische Nutzung des Einjährigen Beifußes in diesen Bereichen bedarf weiterer Studien und Bestätigung.
Wichtig zu wissen: Der Einjährige Beifuß eignet sich nicht zur Selbstbehandlung von Malaria oder anderen Erkrankungen. Wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben, ist es immer am besten, vor der Anwendung eines pflanzlichen Mittels einen Arzt oder eine medizinische Fachperson zu konsultieren.
Wermut Wirkung: Wofür ist Wermut gut
Die Gattung Artemisia ist umfangreich und umfasst viele Arten mit unterschiedlichen Wirkungen und Verwendungen. Hier sind einige allgemeine Wirkungen, die einzelnen Artemisia-Arten zugeschrieben werden:
Entzündungshemmende Wirkung: Manche Arten haben entzündungshemmende Eigenschaften und können dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu verringern.
Antioxidative Wirkung: Viele Arten enthalten Antioxidantien, die helfen, freie Radikale zu neutralisieren und die Zellen vor Schäden zu schützen.
Antimikrobielle Wirkung: Manche Arten haben antimikrobielle Eigenschaften und können gegen Bakterien, Viren und andere Mikroorganismen helfen.
Wirkung auf die Verdauung: Einige Arten werden zur Unterstützung des Verdauungssystems eingesetzt, als Tonikum für Magen und Verdauungsorgane.
Wirkung bei Menstruationsbeschwerden: In der traditionellen Heilkunde werden manche Arten bei Menstruationsbeschwerden verwendet, etwa bei schmerzhafter Regel und unregelmäßigem Zyklus.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde: In vielen Kulturen wird Beifuß in der traditionellen Pflanzenheilkunde für unterschiedliche Zwecke genutzt, etwa zur Unterstützung des Immunsystems, zur Beruhigung des Nervensystems oder zur Förderung des Schlafs.

Zu beachten ist allerdings, dass die Wirkungen je nach Art unterschiedlich ausfallen können und auch von der Zubereitung und der Form der Anwendung abhängen. Vor der Anwendung von Wermut zu Heilzwecken ist es immer am besten, einen Arzt oder eine Fachperson für Pflanzenheilkunde zu konsultieren, insbesondere wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben oder Medikamente einnehmen.
Wermuttee: Rezept für Tee aus Wermutkraut und seine Wirkung
Hier ist ein einfaches Rezept für Wermuttee aus Echtem Wermut:
Zutaten:
- 1 Esslöffel getrocknete Blätter vom Echten Wermut
- 2 Tassen kochendes Wasser
Zubereitung:
- Stellen Sie eine Tasse oder ein Kännchen mit kochendem Wasser bereit.
- Geben Sie 1 Esslöffel getrocknete Wermutblätter in die Tasse oder das Kännchen.
- Übergießen Sie die getrockneten Blätter mit 2 Tassen kochendem Wasser.
- Decken Sie die Tasse oder das Kännchen ab und lassen Sie den Tee etwa 5 bis 10 Minuten ziehen. Längeres Ziehen verstärkt Geschmack und Wirkung des Tees.
- Seihen Sie den Tee anschließend ab, um die Wermutblätter zu entfernen.
- Wermuttee können Sie nach Belieben mit Honig oder Zitrone abschmecken.

Hinweis: Echter Wermut schmeckt bitter, was nicht jedem zusagt. Ist der Geschmack zu kräftig, können Sie den Tee verdünnen oder etwas Honig beziehungsweise Zitrone zugeben, um die Bitterkeit abzumildern.
Bei Tee aus anderen Artemisia-Arten gehen Sie ähnlich vor und passen Dosierung und Ziehzeit an die verwendete Art an.
Wichtig ist auch hier: Vor der Anwendung von Wermuttee zu Heilzwecken sollten Sie stets einen Arzt oder eine Fachperson für Pflanzenheilkunde konsultieren, vor allem wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben oder Medikamente einnehmen.
Kräuter und Gewürzpflanzen düngen: Womit man Wermut düngt
- Sie können rund um die Pflanzen eine dünne Schicht ausstreuen.
- Setzen Sie DÜNGEE als Auszug an und gießen Sie damit rund um die Pflanzen, oder besprühen Sie die Pflanzen mit dem Auszug.
Wermut ist ein anspruchsloses Kraut und kommt mit einer leichten Düngung zu Saisonbeginn aus. Das ausführliche Vorgehen für das ganze Kräuterbeet finden Sie im Artikel Kräuter düngen, eine Übersicht weiterer Arten bietet der Artikel Kräuter. Wie Sie einen Dünger für den ganzen Garten auswählen, erklären wir im Artikel Universaldünger.
Eberraute und die Sorte 'Cola' ziehen wir als Stauden – die Pflege fasst der Artikel Stauden zusammen, zum verwandten Estragon haben wir einen eigenen Artikel.
