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Zierkürbisse und großfrüchtige Kürbisse

Zierkürbisse und Sorten des großfrüchtigen Kürbis: welche sich lohnen, wie viel Platz sie brauchen, wie man sie anbaut und womit man sie düngt.

Frau erntet in einem Gartenbeet reife orangefarbene Kürbisse

Kürbisse, bekannt für ihre Vielfalt und ihre Verwendungsmöglichkeiten, gehören zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), die viele Arten und Sorten umfasst – von essbaren bis zu rein dekorativen. Ihre Früchte sind für ihren Reichtum an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen bekannt und in Küchen auf der ganzen Welt beliebt.

Wann Kürbis pflanzen und ernten

VorkulturAnfang bis Mitte April

Ziehen Sie Kürbisse in Töpfen im Warmen vor, nach 3–4 Wochen pflanzen Sie sie ins Freie.

Aussaat im FreilandMitte bis Ende Mai

Säen Sie Kürbisse direkt ins Beet in warmen Boden, mit reichlich Platz.

AuspflanzenMitte bis Ende Mai

Pflanzen Sie vorgezogene Kürbisse nach den Eisheiligen ins Freie, die Pflanzen brauchen viel Platz.

ErnteSeptember bis Oktober

Ernten Sie gut ausgereifte Kürbisse mit Stiel, nur diese lassen sich lange lagern.

Durch Forschung belegte gute Nachbarn: Mais

Traditionell empfohlen als Nachbarn: Bohne, Erbse, Zwiebel, Kapuzinerkresse

Traditionell nicht empfohlen neben: Kartoffeln

Großfrüchtiger Kürbis – Cucurbita maxima

Jarrahdale: Diese Sorte wächst rankend und ist für ihre graugrünen, stark gerippten Früchte bekannt. Beliebt ist sie wegen ihres süßen, zarten Fruchtfleischs und ihrer langen Lagerfähigkeit.

Gold Nugget: Ebenfalls eine rankende Sorte; Gold Nugget bildet kleinere, runde, orangefarbene Früchte. Sie eignet sich gut für kleinere Gärten oder den Balkon.

Goliath: Wie der Name andeutet, bringt Goliath riesige Früchte hervor, die häufig zu Dekorationszwecken verwendet werden. Ihre stattliche Größe und die kräftige orange Farbe machen sie außergewöhnlich.

Zierkürbisse (Cucurbita pepo)

Hände halten kleine gelbe und grün gestreifte Zierkürbisse
  • Sweet Dumpling: Diese kleine, weiß-grün gestreifte Sorte ist für ihren süßen Geschmack und ihr festes Fruchtfleisch beliebt. Sie eignet sich hervorragend zum Backen oder Füllen.
  • Shenot-Mischung: Bietet einen Mix aus Farben und Formen, von rund bis birnenförmig. Diese kleinen, bunten Kürbisse sind ideal für Dekorationen.
  • Pear Bicolor: Diese Sorte hat eine interessante Birnenform mit gelb-grüner Färbung. Sie ist wegen ihres eigenwilligen Aussehens beliebt und wird oft in Gestecken verwendet.
  • Cucurbita pepo: Zu dieser Art gehören verschiedene Zierkürbisse, bekannt für ihre ungewöhnlichen Formen und Farben, von flach bis warzig.
  • Speckled Swan: Dieser Zierkürbis hat die Gestalt eines Schwans mit langgezogenem „Hals“ und bunt geflecktem Muster und ist in Dekorationen sehr beliebt. Deutlich größere Früchte bringt dagegen der Riesenkürbis hervor.

Kürbis düngen

Kürbisse sind ein beliebtes Gemüse, das für gesundes Wachstum und einen reichen Ertrag die richtige Nährstoffversorgung braucht. Das Düngen ist dabei ein entscheidender Schritt. Zu Beginn des Wachstums bevorzugen Kürbisse stickstoffreiche Dünger, später in der Saison Dünger mit höherem Phosphor- und Kaliumanteil, die die Blüten- und Fruchtbildung unterstützen. Düngee – der perfekte Naturdünger aus natürlichen Rohstoffen – ist für Kürbisse eine ideale Wahl. Er liefert nicht nur alle nötigen Nährstoffe, sondern lässt sich auch leicht dosieren. Düngee ist sicher in der Anwendung, ein Verbrennen der Pflanzen ist nicht zu befürchten – ein häufiges Problem bei stärkeren mineralischen Düngern. Dank seiner Eigenschaften unterstützt Düngee ein gesundes Pflanzenwachstum und trägt zugleich zu nachhaltigem Gärtnern bei.

Düngen Sie 1–2× pro Monat mit Düngee.

Kürbis anbauen

Kürbisse anzubauen ist eine interessante und dankbare Erfahrung, die die richtige Pflege und Aufmerksamkeit verlangt. Entscheidend für den Erfolg ist die Wahl des Standorts – Kürbisse bevorzugen volle Sonne und einen gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Vor dem Pflanzen empfiehlt es sich, den Boden mit organischem Dünger wie Kompost oder gut verrottetem Mist anzureichern, das sichert die Nährstoffversorgung. Kürbisse brauchen viel Platz zum Wachsen, deshalb ist es wichtig, jeder Busch- oder Rankpflanze genügend Abstand zu geben.

Das Gießen ist ein weiterer wichtiger Punkt: Kürbisse brauchen regelmäßig und ausreichend Wasser, besonders in Trockenperioden. Zu viel Wasser kann jedoch zu Wurzelfäule führen, eine gute Drainage ist deshalb wichtig.

Während der Vegetationszeit ist regelmäßiges Düngen sinnvoll, idealerweise mit einem organischen Dünger, der gesundes Wachstum und die Fruchtentwicklung fördert. Eine passende Wahl ist zum Beispiel Düngee, das die Pflanzen die ganze Saison über mit den nötigen Nährstoffen versorgt.

Beim Kürbisanbau lohnt sich außerdem die Vorbeugung von Krankheiten: Pflanzen regelmäßig kontrollieren, für luftige Abstände sorgen und im Bedarfsfall zu einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel greifen. Mit Sorgfalt und Aufmerksamkeit liefern Kürbisse eine reiche Ernte und werden zu einer schönen Bereicherung des Gartens.

Kürbisse verschiedener Sorten in Holzkisten vor einem Gartencenter
Weidenkorb voller kleiner orangefarbener und weißer Kürbisse

Häufige Fragen: Zierkürbis

Sind Zierkürbisse essbar?

Echte Zierkürbisse nicht. Sie enthalten Bitterstoffe (Cucurbitacine), die auch beim Kochen nicht zerfallen und Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen können. Faustregel: Schmeckt ein Kürbis bitter, nicht essen. Kleine dekorative Sorten wie ‘Sweet Dumpling’ sind dagegen Speisekürbisse.

Welche Zierkürbis-Sorten gibt es?

Beliebt sind die bunte Shenot-Mischung, der birnenförmige ‘Pear Bicolor’ und der schwanenförmige ‘Speckled Swan’, dazu flache und warzige Formen von Cucurbita pepo. Unter den großfrüchtigen Kürbissen werden ‘Jarrahdale’, ‘Gold Nugget’ und der riesige ‘Goliath’ oft dekorativ verwendet.

Wann sät man Zierkürbisse?

Vorkultur ab Mitte April in Töpfen an einem warmen, hellen Platz; ins Freiland kommen die Pflanzen nach den Eisheiligen ab Mitte Mai, alternativ Direktsaat ab Mitte Mai. Zierkürbisse brauchen volle Sonne, nährstoffreichen Boden und viel Platz oder eine Rankhilfe.

Wann erntet man Zierkürbisse?

Im September und Oktober, unbedingt vor dem ersten Frost. Reif sind sie, wenn die Schale hart ist und der Stiel verholzt. Schneiden Sie die Früchte mit einem Stück Stiel ab — ohne Stiel faulen sie schneller.

Wie macht man Zierkürbisse haltbar?

Nach der Ernte einige Wochen an einem trockenen, luftigen und frostfreien Ort nachtrocknen lassen und regelmäßig wenden. Gut ausgehärtete Früchte halten als Dekoration viele Monate. Faulstellen früh entfernen, damit sie nicht auf die anderen übergreifen.

Womit düngt man Zierkürbisse?

Zierkürbisse sind Starkzehrer. Düngee bei der Pflanzung in den Boden einarbeiten und während der Saison 1–2× im Monat nachdüngen — als Aufguss 1 Teelöffel (5 ml) auf 1 Liter Gießwasser oder dünn um die Pflanze gestreut und eingegossen.

Die genaue Dosierung für einzelne Pflanzen finden Sie auf der Seite Dosierung von Düngee.

Bildquellen: Foto: Syrio, CC BY-SA 4.0