Laubgehölze: Leitfaden zur Auswahl, Pflanzung und Pflege
Laubgehölze im Garten — wie Sie sie richtig auswählen, pflanzen und pflegen. Ein Leitfaden zu Arten vom Ahorn bis zur Birke, Strauchschnitt, Hecken und Bodendecker-Gehölzen.
Laubgehölze: Leitfaden zur Auswahl, Pflanzung und Pflege
Laubgehölze bilden das Rückgrat jedes Gartens. Wir zeigen, wie Sie die richtige Art auswählen, pflanzen, schneiden und düngen — samt Überblick beliebter Arten vom Ahorn bis zum Sommerflieder.
Was sind Laubgehölze und warum gehören sie in jeden Garten

Laubgehölze bilden eine sehr umfangreiche Pflanzengruppe, die neben den Nadelgehölzen das wichtigste Element der Gartenarchitektur darstellt.
Es sind Pflanzen, die über ihre ästhetische Wirkung hinaus erheblich zur Verbesserung der Umwelt beitragen. Aus hygienischer Sicht sind Laubgehölze als Sauerstoffproduzenten, Staubfilter und Schallschutz zu schätzen. Durch ihre ästhetische Wirkung beeinflussen sie die menschliche Psyche. Ohne sie wäre eine Gartengestaltung kaum möglich.
Dazu gehören Sträucher von niedrigen bis zu mehrere Meter hohen Arten; Bäume der unterschiedlichsten Wuchsformen und Größen, immergrüne wie laubabwerfende Arten. Arten mit regelmäßigem Wuchs, bizarre Arten, Arten, die durch ihr Laub, die Form und Farbe von Blüten und Früchten zieren, interessant durch die Beschaffenheit der Rinde, die Bedornung, die Stellung der Äste und weitere Merkmale. Sie unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sondern auch in den Standortansprüchen, im Pflegeaufwand und Ähnlichem.
Die einzelnen Arten unterscheiden sich voneinander auch im Wurzelsystem, in der Befruchtungsfähigkeit, in der Fähigkeit, Samen zu bilden, im Fruchtalter, im Nutzen und in weiteren Eigenschaften.
All das bestimmt ihre Funktion und ihren Platz in der Gartengestaltung.
Wie Sie Laubgehölze im Garten nutzen: vom Solitär bis zur Hecke

Unter der Verwendung von Gehölzen in Pflanzungen versteht man die Art und die Möglichkeiten ihres Einsatzes in der Gartengestaltung. Ob sie sich für die Einzelstellung oder für Gruppenpflanzungen eignen, ob sie einen Schutzstreifen, Unterwuchs oder eine Vorpflanzung bilden können oder ob sie sich als Bodendecker oder für Alleen eignen.
Bei der Auswahl von Gehölzen mit einer bestimmten Absicht — etwa wenn wir ein Gehölz mit einer bestimmten Blütenfarbe zu einer bestimmten Zeit suchen — müssen wir zugleich wissen, welche Wuchsform es hat, welche Höhe es im Alter erreicht, welche Ansprüche es stellt und so weiter. Das heißt, bruchstückhafte Informationen genügen nicht, wir müssen im Gegenteil möglichst viel wissen. Nur so wird die geplante Pflanzung auch über viele weitere Jahre ästhetisch wirksam sein.
Laubgehölze haben ein enormes Verwendungsspektrum. Sie kommen in großen Grünanlagen, in Wohnsiedlungen, in Hausgärten, auf dem Land, an Ferienhäusern und in Kleingartenanlagen zum Einsatz. Viele Arten lassen sich in Pflanzgefäße setzen. Ihre Auswahl ist so reich, dass sich mit ihrer Hilfe jede Absicht verwirklichen lässt. Aus der Farbskala des Laubes vom hellen Grün über silbrige Töne bis zum satten Grün, verschiedenen Rot- und Gelbtönen bis hin zu buntlaubigen Sorten lassen sich wirkungsvolle Gruppenpflanzungen zusammenstellen, die auch nach der Blüte durch ihre Farbigkeit fesseln.
Bei der Auswahl der Gehölze müssen wir dieselben Grundsätze anwenden, die wir bereits bei allen Gruppen von Zierpflanzen genannt haben. In Gärten, die in einen Nutz- und einen Zierteil gegliedert sind, müssen die Gehölze diese beiden Teile zusammenführen — und im Sortiment der Laubgehölze gibt es wirklich genügend geeignete Arten. Dazu gehören zum Beispiel Zierquitten, der Zierapfel, Zierpflaumen, Schneeball, Zierjohannisbeere und viele weitere.
In Gärten, die an naturnahe Bereiche oder Parkanlagen anschließen, pflanzen wir Arten, die in den umliegenden Pflanzungen vorkommen, um natürlich an sie anzuknüpfen und mit ihnen ein harmonisches Ganzes von hoher ästhetischer Wirkung zu bilden. In Stadtgärten können wir bereits aus einem viel breiteren Sortiment wählen und nicht nur attraktive fremdländische Arten, sondern auch buntlaubige Arten und Sorten verwenden.
Bei der Gartengestaltung nutzen wir Laubgehölze häufig, um Gärten oder Teile davon vom umgebenden Trubel abzuschirmen, das heißt, wir wählen Arten, die Hecken, Trennwände und Ähnliches bilden können. In Gärten mit naturnahen Pflanzungen wählen wir Hecken aus frei wachsenden Gehölzen, oft aus blühenden Arten mit interessanter Wuchsform, die mehr Platz beanspruchen, aber eine natürliche Ergänzung solcher Gärten sind. In kleinen Gärten sind wir aus Platzgründen gezwungen, dafür Gehölze zu pflanzen, die den Schnitt vertragen. Aus ihnen lassen sich dann regelmäßige schmale Hecken formen, die allerdings mehr Pflege und regelmäßigen Schnitt verlangen und nährstoffbedürftiger sind.
Bei der Auswahl von Laubgehölzen müssen wir auch von weiteren Bedingungen ausgehen. Weil zum Beispiel in Siedlungsanlagen oft nur eine dünne Schicht guten Mutterbodens vorhanden ist, wählen wir flach wurzelnde, trockenheitsverträgliche Arten, in Gebieten mit belasteter Luft wiederum Arten, die solche Bedingungen vertragen, und so weiter.
Wie wir eingangs schon gesagt haben, lassen sich Laubgehölze für Einzelstellungen verwenden. Dafür wählen wir Arten und Sorten mit schöner Wuchsform, interessanten Blütenformen und -farben oder mit weiteren reizvollen Merkmalen, etwa einer bizarren Verzweigung, die nach dem Laubfall zur Geltung kommt, oder einer eindrucksvollen Herbstfärbung, der Farbe oder Menge der Früchte und weiteren Merkmalen. Bei dieser Wahl müssen wir zugleich von allgemeinen ästhetischen Anforderungen ausgehen.
Gruppenpflanzungen, Steingärten und Pflanzgefäße mit Laubgehölzen

Gruppenpflanzungen von Gehölzen erlauben es, die Farbigkeit ihres Laubes und die Vielfalt der Formen zu nutzen, und obwohl häufig gemischte Gruppen gepflanzt werden, also Gruppen aus Nadel- und Laubgehölzen, lassen sich auch reine Gruppen aus Laubgehölzen pflanzen, wo uns ihr großes Sortiment unendlich viele Kombinationen ermöglicht. In kleinen Gärten müssen wir überlegter pflanzen und nur schwächer wachsende Arten wählen, aber auch dann haben wir viele Möglichkeiten. Beim Zusammenstellen von Gruppen aus Laubgehölzen sollten wir die ganzjährige Wirkung einer solchen Pflanzung im Blick haben. Wir sollten das Aussehen der Gehölze beim Austrieb bedenken, die Eignung der Farbkombination des Laubes, seiner Formen, die Kombination der Blütenfarben und durch die passende Wahl der Gehölze die Blütezeit der Gruppe auf ein Maximum verlängern. Wir sollten die Gehölze auch im Hinblick auf die Herbstfärbung kombinieren, die außerordentlich wirkungsvoll sein kann. Und im Winter wirkt die Gruppe wieder durch die Verzweigung, die Rindenfarbe, den Wuchscharakter sowie Farbe und Form der Früchte. Es stimmt, dass beim Entwerfen einer solchen Komposition neben dem Wissen auch das ästhetische Empfinden mitwirkt. Ein Beleg für einen so feinfühligen Zugang ist etwa der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, dessen Schöpfer Hermann von Pückler-Muskau nicht nur ein hervorragender Gehölzkenner, sondern auch ein Ästhet war. Eine weitere solche Persönlichkeit war der Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné, der zahlreiche Grünanlagen schuf, etwa den Park von Sanssouci in Potsdam. An diesen Beispielen lässt sich bestätigen, dass eine so feinfühlig angelegte Pflanzung auch nach vielen Jahrzehnten gleichermaßen ästhetisch wirkt.
Eine weitere Verwendung von Gehölzen, nämlich einer bestimmten Gruppe schwach wachsender Gehölze, ist ihr Einsatz im Steingarten. Dort bilden sie zusammen mit den übrigen Pflanzen natürliche Gruppierungen, helfen ein günstiges Kleinklima zu schaffen und bereichern den Steingarten um Grün, Blüten- und Fruchtfarben und gestalten dabei die Gliederung der Bepflanzung mit. Immergrüne Laubgehölze kommen auch beim Schaffen eines ruhigen Rahmens für den Steingarten zum Einsatz. Und Laubgehölze ermöglichen überhaupt eine zwanglose Verbindung dieses Bereichs mit den übrigen Pflanzungen.
Für Steingärten eignen sich schwach wachsende Arten und Sorten der Zwergmispel, Spindelsträucher, Fingerkräuter, Berberitzen, Seidelbast, Rhododendren und Azaleen, Spieren, Ahorne, Birke, Geißklee, Ginster, Scheinbeere sowie weitere Arten wie Heidekraut und Erika und viele mehr.
Ebenso bepflanzen wir Pflanzgefäße, die wir auf Flachdächern, Terrassen, in Innenhöfen und Ähnlichem aufstellen, mit Laubgehölzen. Hier kommen meist schwächer wachsende Arten zum Zug, die für Steingärten geeignet sind, je nach Größe der Gefäße gegebenenfalls auch stärker wachsende Arten und Sorten. Bei der Auswahl der Gehölze für Pflanzgefäße achten wir neben der Wuchsstärke auch auf passende Kombinationen, die wir bei den Gruppenpflanzungen erwähnt haben.
Ansprüche der Laubgehölze an Licht, Boden und Feuchtigkeit

Standortansprüche immergrüner und laubabwerfender Laubgehölze
Angesichts der Artenfülle, die wir dieser Gruppe von Zierpflanzen zurechnen, begegnen wir darunter Arten mit minimalen Standortansprüchen, ebenso aber auch sehr anspruchsvollen Arten.
Was die Lage hinsichtlich der Besonnung betrifft, gibt es Gehölze, die sich nur in voller Sonne richtig ausfärben und blühen, weitere, die auch Halbschatten vertragen, und schließlich Arten und Sorten, die im Schatten ausgezeichnet wachsen. Man kann sagen, dass die große Mehrheit der Gehölze sonnige Lagen verlangt. Von denen, die Halbschatten oder Schatten vertragen, lassen sich zum Beispiel nennen: Ahorne — Acer campestre, A. tataricum, Buchsbaum, Hainbuche, Kornelkirsche — Cornus mas, C. sanguinea, Hasel, Weißdorne — Crataegus monogyna, C. laevigata, Spindelstrauch, Stechpalme, Liguster, Geißblatt — Lonicera tatarica, L. xylosteum, Mahonie, Traubenkirsche, Kreuzdorn, Zierjohannisbeere, Schwarzer Holunder, Schneebeere, Linde, Ulme, Immergrün sowie von den Schneebällen — Viburnum opulus, V. rhytidophyllum.
Eine sehr wertvolle Eigenschaft mancher Laubgehölze ist ihre Fähigkeit, an Stellen, an denen die Bedingungen für die Anlage und Erhaltung eines Rasens fehlen, eine geschlossene Bodendecke zu bilden. Je nach gewünschter Höhe der Bodendecke und weiteren Bedingungen lassen sich dafür vor allem für sonnige Lagen nutzen: Cotoneaster salicifolius ‚Herbstfeuer‘ (3—4 Stück je 1 m²), Cytisus decumbens, C. purpureus (2—3, bei langsamer wachsenden 6—8 Stück je 1 m²), Potentilla fruticosa var. arbuscula, P. f. ‚Longacre‘ (3—4 Stück je 1 m²), nahezu alle Arten der Gattung Rubus, Spiraea decumbens (8—10 Stück je 1 m²). Im Halbschatten gedeiht Cotoneaster dammeri (3—4 Stück je 1 m²), der eine schöne geschlossene grüne Fläche bildet.
Häufig kommt es vor, dass wir von Bäumen beschattete Flächen begrünen müssen, auf denen mit der Zeit kahle, unansehnliche Stellen entstehen. Weil es sich um beschattete Bereiche handelt, müssen wir unter den Gehölzen jene niedrigen Arten heraussuchen, die unter solchen Bedingungen wachsen können und zudem ästhetisch wirken. Ein hervorragendes Gehölz für diesen Zweck ist zum Beispiel das Johanniskraut , das nur etwa 40 cm hoch wird, schöne Blätter hat und zudem mit einer Fülle gelber Blüten blüht. Es genügt, 4 Pflanzen je 1 m² zu setzen, und mit der Zeit entsteht ein dichter grüner Teppich. Ebenso wirkt Hypericum × moseranum. Einen ähnlichen Dienst leistet uns das Dickmännchen mit seinen schönen ledrigen Blättern, das 20—30 cm hohe Zwergsträucher bildet. Es verlangt mehr Feuchtigkeit als das Johanniskraut. Von der Berberitze lässt sich zur Begrünung beschatteter Stellen Berberis buxifolia ‚Nana‘ nutzen, die auch in der Sonne gedeiht. Sie wird 30 bis 50 cm hoch. Geeignet ist ebenso Lonicera nitida ‚Elegant‘ (3—4 Stück je 1 m²), die allerdings allzu kalte Bedingungen nicht verträgt, sowie L. pileata (4—5 Stück je 1 m²). Mahonia aquifolium (3—4 Stück je 1 m²) gehört zu den sehr schönen Bodendecker-Gehölzen für schattige Lagen, wenn wir sie jedoch niedrig halten wollen, müssen wir sie schneiden. Für leichtere Böden eignet sich die Preiselbeere Vaccinium vitis-idaea (12—15 Stück je 1 m²).
Auch die Bodenansprüche der Laubgehölze sind sehr unterschiedlich. Manche verlangen tiefgründige, lehmige bis tonig-lehmige nährstoffreiche Böden, andere sind anpassungsfähig, weitere verlangen sandige, humose Böden, oder sie sind völlig anspruchslos wie etwa Götterbaum, Robinie, Feldahorn, Essigbaum und andere. Auch an die Bodenreaktion stellen sie unterschiedliche Ansprüche. In sauren Böden gedeihen zum Beispiel die meisten Heidekrautgewächse — Erica, Calluna, Andromeda, Bruckenthalia, Daboecia, ferner Rhododendren, außerdem die Berberitze, die Birke, Kornelkirschen, Cornus kousa, der einzige Geißklee (Besenginster) — Cytisus scoparius (Sarothamnus scoparius), die Stechpalme, Kulturheidelbeeren und viele weitere. Was die Bodenansprüche der Gehölze betrifft, können wir vor der Pflanzung geeignete Erde vorbereiten.
Zu den Gehölzen, die eine saure Bodenreaktion wiederum nicht vertragen und im Gegenteil Kalk im Boden verlangen, gehören einige Ahorne — Acer campestre, A. platanoides, A. pseudoplatanus, der Götterbaum, die Erle, die Berberitze — Berberis julianae, der Sommerflieder — Buddleja davidii, B. alternifolia, Buchsbaum, Perückenstrauch, der Geißklee, Sanddorn, Liguster, der Schnurbaum, die Weigelie. Ebenso gut vertragen Kalk im Boden auch Zierquitten, Zwergmispeln, der Echte Seidelbast, der Ranunkelstrauch, Goldregen, Zieräpfel, Blasenspiere, der Feuerdorn, der Essigbaum, Zierjohannisbeeren — Ribes alpinum und R. sanguineum, die Robinie, Weiden, Flieder, der Pfeifenstrauch.
Eine neutrale Bodenreaktion sagt am besten den Haseln — Corylus avellana und C. colurna, dem Spindelstrauch, den Pappeln und den Schneebällen — Viburnum lantana und V. opulus zu; kalkmeidend sind alle Hortensien, ferner der Traubenholunder.
Schwieriger wird es bei der Auswahl der Gehölze nach ihrem Feuchtigkeitsbedarf. Wenn wir die Möglichkeit haben, Wasser bei Bedarf durch Gießen zu ergänzen, sind wir bei der Wahl des Gehölzes nicht eingeschränkt. Pflanzen wir jedoch etwa an einem Ferienhaus, zu dem wir nur unregelmäßig kommen, wählen wir den Erbsenstrauch, die Zierquitte, Zwergmispeln, Geißklee, Ginster, Sanddorn, Geißblatt — Lonicera maackii, L. tatarica, L. xylosteum, Blasenspiere, Fingerkraut, Ziermandeln, Zierpflaumen, Kirschen, die Zierjohannisbeere, Robinien, in höheren Lagen den Traubenholunder, den Schnurbaum, weiter den Erbsenstrauch, die Katalpa, den Blasenstrauch, die Gleditschie, die Goji sowie die Tamariske.
Gehölze pflanzen Schritt für Schritt: Termine, Pflanztiefe und Pflege danach

Die günstigste Jahreszeit für das Pflanzen von Gehölzen sind Herbst und Frühjahr (das Frühjahr in weniger günstigen klimatischen Bedingungen und bei empfindlicheren Arten). Gängige Arten von Ziergehölzen, vor allem die sogenannten deckenden Sträucher, werden ohne Wurzelballen gepflanzt, entweder in vorbereitete, angemessen tiefe Pflanzlöcher oder in durchgehende Gräben, bei deren Aushub wir die obere Bodenschicht und den Unterboden getrennt ablegen. In letzter Zeit begegnen uns immer häufiger Gehölze, die in sogenannten Containern vorgezogen wurden. Sie haben perfekte Ballen und lassen sich daher praktisch während der gesamten Vegetationszeit pflanzen. Nur die Sommermonate mit hoher Sonneneinstrahlung sind auch in diesem Fall ungeeignet, denn frisch gepflanzte Pflanzen brauchen dann mehr Pflege, Schattierung und Ähnliches.
Gehölze pflanzen wir gewöhnlich so tief, wie sie in der Baumschule standen. Eine Ausnahme bilden nur veredelte Sträucher wie etwa strauchige Päonien, großblumige Waldreben , die wir etwas tiefer setzen, damit auch der veredelte Teil Wurzeln bildet und die Pflanze so besser ernähren kann. Flach wurzelnde Gehölze leiden unter zu tiefer Pflanzung, besonders in schwereren Böden.
Gehölze pflanzen wir stets gerade und achten darauf, dass sich die Wurzeln nicht zur Seite oder gar nach oben biegen. Die Wurzeln decken wir mit der besseren Oberbodenschicht ab, möglichst mit gutem Kompost angereichert, und erst obenauf geben wir, falls nötig, den restlichen Unterboden. Neue Pflanzungen düngen wir nicht, wir warten, bis sie vollständig eingewurzelt sind.
Nach dem Pflanzen wässern wir das Gehölz gründlich, und sobald das Wasser eingesickert ist, füllen wir die entstandenen Mulden mit einer humosen Schicht auf, um die Verdunstung aus dem Boden zu verringern. Das ist besonders überall dort wichtig, wohin wir nur gelegentlich kommen und bei Bedarf nicht gießen können. Wenn manche Gehölzarten an einen Pfahl gebunden werden müssen, schlagen wir die Pfähle stets vor der eigentlichen Pflanzung bis auf den Grund des Pflanzlochs ein.
Zu pflanzende Ziergehölze schneiden wir nur bei der Frühjahrspflanzung zurück — falls nötig — und zwar unmittelbar vor oder gleich nach dem Pflanzen. Die Triebe kürzen wir nach Bedarf um bis zu zwei Drittel ihrer Länge. Kürzere Triebe kürzen wir etwas stärker als lange, nie schneiden wir die Äste auf eine Ebene. Zugleich entfernen wir auch verletzte Wurzeln und glätten die Wunden mit einem scharfen Messer.
Nach der Pflanzung tut den Pflanzen auch häufigeres oberflächliches Lockern des Bodens gut, das ebenfalls die Verdunstung verringert. Vor dem Pflanzen achten wir darauf, dass die Wurzeln nicht austrocknen. Wir lassen sie daher nicht ungeschützt in Sonne, Wind oder Frost liegen. Kommt es dazu, muss der Strauch 24 Stunden ins Wasser getaucht werden, bis sich die geschrumpfte Rinde wieder glättet.
Laubabwerfende Laubgehölze werden im Herbst von Mitte Oktober bis zum Frost und im Frühjahr je nach Witterung von März bis April gepflanzt. Seltenere und immergrüne Laubgehölze mit einwandfreien Wurzelballen können wir bei günstigem Frühjahr bis Mitte Mai pflanzen. Dasselbe gilt für Heidekrautgewächse. Die Pflanzung von Containergehölzen wurde bereits eingangs erwähnt.
Einzeln in den Rasen gepflanzten Pflanzen legen wir gleich nach der Pflanzung angemessen große Gießränder an. Sie ermöglichen leichteres und gründlicheres Wässern und späteres Nachdüngen, und das Gras nimmt ihnen weder Feuchtigkeit noch Nährstoffe. Die Gießränder vergrößern wir mit dem Wuchs der Gehölze entsprechend und halten sie unkrautfrei. Die Ränder trennen wir mit einer kleinen Furche vom Rasen ab, damit kein Gras hineinwächst.
Beim Pflanzen von Gehölzen für Hecken muss der Abstand zwischen den einzelnen Gehölzen richtig gewählt werden. Bei Arten, die frei wachsende niedrige Hecken bilden sollen, genügen 60 cm, bei stärker wachsenden Arten 80 bis 150 cm. Wenn wir die Hecken durch Schnitt formen wollen, wählen wir eine dichtere Pflanzung. Meist setzen wir bei Gehölzen für niedrige Formhecken 3—4 Pflanzen je laufendem Meter, Arten für höhere Formhecken pflanzen wir je nach Verzweigungscharakter mit 2 bis 4 Pflanzen je laufendem Meter. Bei Gruppenpflanzungen wählen wir die Abstände zwischen den einzelnen Gehölzen nach ihrer Wuchsstärke so, dass sie sich im Alter berühren, aber nicht dicht ineinander wachsen.
Schnitt und Auslichten von Laubsträuchern: wann, wie und welche Gehölze schneiden

Grundsatz beim Formen von Hecken ist, häufiger zu schneiden und keinen langen Rückschnitt zu machen. Durch den Schnitt lenken wir in den ersten Jahren die Verdichtung der unteren Partien auf Kosten des Höhenwachstums. Die Hecke lassen wir langsam heranwachsen, die Seitenflächen schneiden wir nicht senkrecht, sondern konisch (unten breiter, oben schmaler; 5 cm Unterschied je 1 m Höhe genügen). Die Gehölze schneiden wir einmal jährlich in der Vegetationsruhe — meist im Vorfrühling und bei starkem Wuchs noch zu Sommerbeginn — etwa in der 2. Junihälfte — nach Abschluss der ersten Wachstumsphase.
Neben der richtigen Pflanzung hängt das Aussehen der gepflegten Gehölze von ihrer Behandlung in den folgenden Jahren ab. Die Pflege besteht aus dem Wässern bei Bedarf, dem Nachdüngen, dem Entfernen verblühter Blüten und Blütenstände und umfasst selbstverständlich den richtigen Schnitt und das Auslichten. Viele Gärtner machen hier Fehler, weil ihnen das Wissen fehlt, und bringen sich durch falschen Schnitt oder durch das Unterlassen dieses Eingriffs um das beste Aussehen und die Blüte der einzelnen Gehölze.
Schnitt und Auslichten sind bei Weitem nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick scheint. Bei allen Gehölzen ohne Ausnahme entfernen wir erfrorene und trockene Triebe und bei veredelten Gehölzen zusätzlich die sogenannten Wasserschosse, die aus der Unterlage austreiben. Bei Arten, die stark Ausläufer bilden, entfernen wir die Ausläufer samt Wurzeln, sofern sie die umgebende Anlage gefährden. Erfrorene Teile entfernen wir erst beim Austrieb, um uns einen späteren Korrekturschnitt zu sparen.
Wir teilen die Gehölze in solche, die überhaupt keinen Schnitt brauchen (er würde ihrem Aussehen eher schaden), und solche, die entweder nur gelegentlich oder regelmäßig jährlich geschnitten und in größeren Abständen verjüngt werden müssen.
Überhaupt nicht schneiden werden wir Ahorne, immergrüne Berberitzen und Zierquitten; sogar nur ungeschnittene Zwergmispeln zeigen sich in voller Blüten- und Fruchtpracht, ferner Seidelbast, die Zaubernuss, immergrünes Johanniskraut, Stechpalmen, Walnussbäume, Kalmien, Rhododendren, Goldregen, Magnolien, strauchige Päonien, Eichen, Perückensträucher, Ulmen, immergrüne Schneebälle und weitere.
Gelegentlich, mal radikaler, mal behutsamer, verjüngen wir (das heißt, wir schneiden alte Triebe heraus und lassen in gleicher Zahl junge stehen) zum Beispiel die Felsenbirne, laubabwerfende Berberitzen, von unten verkahlende Ölweiden, blühfaule Hibisken, die Kolkwitzie, Liguster, das Geißblatt, den Pfeifenstrauch, Blasenspieren, strauchiges Fingerkraut, Zierjohannisbeeren, Schneebeeren, Flieder, Schneebälle, Weigelien und weitere. Diesen Eingriff nehmen wir meist in der Vegetationsruhe vor.
Die letzte Gruppe von Gehölzen, die jährlich geschnitten werden müssen, teilt sich in drei Untergruppen danach, wann und an welchem Holz sie blühen. Zur ersten gehören Laubgehölze, die früh im Frühjahr am vorjährigen Holz blühen, zur zweiten jene, die im Sommer am alten und vorjährigen Holz blühen, und zur dritten jene, die im Sommer und Herbst am diesjährigen Holz blühen.
Früh im Frühjahr blühende Gehölze der ersten Untergruppe können wir im Winter so bearbeiten, dass wir ihnen alle schwachen und sich kreuzenden tauben Zweiglein abschneiden und zu lange Triebe kürzen. Den Winterschnitt führen wir von Ende Oktober bis Mitte März durch und machen ihn erstmals einige Jahre nach der Pflanzung. Richtig schneiden wir von unten und im Inneren des Strauchs, schneiden so wenig wie möglich und gezielt. Wir erhalten ihnen die perfekte Form und fördern den Knospenansatz. Der Hauptschnitt erfolgt dann nach der Blüte, gewöhnlich in der zweiten Maihälfte, damit die Sträucher bis zum Herbst noch neue blühfähige Triebe bilden können. Zu den Sträuchern dieser Gruppe gehören zum Beispiel die Forsythie, einige Arten der Spiere, Ziermandeln, Zierpflaumen, der Echte Jasmin, Geißklee, einige Kornelkirschen und weitere.
Ziergehölze der zweiten Untergruppe bearbeiten wir so, dass wir ihre starken Triebe um bis zu ein Drittel kürzen, damit sie neue Seitentriebe bilden. Typische Vertreter dieser Gruppe sind Zieräpfel in den ersten Jahren nach der Pflanzung, Ebereschen, Weißdorne, einige Berberitzen, Zierjohannisbeeren, Tamarisken und weitere.
Gehölze der letzten Untergruppe, wie etwa der Sommerflieder, die Bartblume und weitere, die im Sommer und Herbst am diesjährigen Holz blühen, schneiden wir im Frühjahr je nach Beschaffenheit der Pflanzen und Stärke des Holzes kurz auf 2—6 Augen zurück und entfernen alte oder schwache Zweige ganz.
Wenn wir im Garten einen Strauch haben, der zu dicht oder überwachsen ist, können wir einen radikaleren Schnitt und ein Auslichten vornehmen. Überalterte Äste entfernen wir und einen Teil der Äste kürzen wir um die Hälfte. Die Äste schneiden wir bis am Boden ab und lassen als Ersatz etwa die gleiche Zahl junger Bodentriebe stehen. Radikal verjüngen wir schrittweise in zwei bis drei aufeinanderfolgenden Jahren. Allzu vernachlässigte Sträucher verjüngen wir so, dass wir stark wachsende Äste zurückschneiden oder alles ältere Holz entfernen und am Strauch nur junge Triebe belassen.
Laubgehölze in Gruppenpflanzungen bearbeiten wir durch den Winterschnitt so, dass sie sich gegenseitig nicht beschatten und stets genug Sonne und Luft haben. Gehölze mit wirkungsvoller Triebfarbe verjüngen wir jährlich, damit wir ihre ästhetische Wirkung nicht verlieren, und Gehölze mit zierenden Früchten oder zierender Rinde schneiden wir erst am Ende des Winters, damit sie während der Winterzeit noch dem Zierzweck dienen.
Bewässerung, Düngung und Winterschutz von Laubgehölzen

Jeder Boden hat eine andere Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und zu speichern, und weitere Eigenschaften, die die den Pflanzen verfügbare Wassermenge beeinflussen. Ist der Boden etwa wenig durchlässig, dringt das Niederschlagswasser nur flach ein, stört die Struktur der obersten Schicht und führt nach dem Verdunsten zum Verkrusten der Oberfläche und dann zu deren Aufreißen. Ungünstig wirkt auch ein zu durchlässiger Boden, denn das Wasser dringt schnell in die Tiefe und ist so für die Wurzeln unerreichbar. Es wird also unsere Hauptaufgabe sein, den Boden auch unter diesem Gesichtspunkt zu pflegen. Die Durchlässigkeit des Bodens verbessern wir je nach seiner Beschaffenheit, und Wasser im Boden ergänzen wir durch Gießen. Allerdings muss auch mit Gefühl gegossen werden. Häufiges Wässern, das nur die Oberflächenschicht befeuchtet, ist sogar schädlich, ebenso wie häufiges reichliches Gießen, das zu dauerhafter Wassersättigung des Bodens und in der Folge zur Verdrängung des Sauerstoffs führt, der für die Pflanze ebenso wichtig ist wie Feuchtigkeit.
Wir halten uns an den Grundsatz, dass die Wassergabe die Wurzelzone des Bodens durchfeuchten soll. Gegossen werden sollte morgens oder abends. Bei immergrünen Gehölzen vergessen wir nicht, dass sie auch im Winter Feuchtigkeit brauchen. Wenn es nicht friert und trocken ist, gießen wir sie auch in der Winterzeit.
Auch die Qualität des Gießwassers sollte nicht übergangen werden. Am besten geeignet ist bislang Regenwasser, allerdings mit Ausnahme von Industriegebieten, wo es viele Schadstoffe enthält, die es entwerten. Brunnenwasser hat oft einen hohen Gehalt an Mineralstoffen, und übersteigt deren Menge 1 g je 1 Liter Wasser, ist es zum Gießen ungeeignet. Problematisch ist auch Wasser aus Fließgewässern, das häufig durch Abwässer aus Industriebetrieben belastet ist.
Laubgehölze reagieren nach der Pflanzung schneller auf den Wassergehalt im Boden, und daher ist es gut, diese Voraussetzung für ein sicheres Anwachsen nicht zu übersehen. Im weiteren Verlauf der Kultur richten wir uns dann nach dem Feuchtigkeitsbedarf der einzelnen Arten.
Neben Schnitt und Bewässerung ist das Nachdüngen die weitere Aufgabe bei der Gehölzpflege. Ernährung und Düngung von Ziergehölzen lassen sich wegen ihrer großen Vielfalt nicht verallgemeinern. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass wir den Gehölzen mit dem Aufbau einer guten Bodenstruktur und ihrer Anreicherung mit Humus, etwa in Form organischer Dünger, vor allem von gutem Kompost, gute Wachstumsbedingungen schaffen. Mit Mineraldüngern düngen wir erst nach gründlichem Einwurzeln der Pflanzen nach, und zwar entsprechend dem Nährstoffbedarf der einzelnen Arten. Wir halten uns an den Grundsatz, das Nachdüngen spätestens im Juli zu beenden, damit die neuen Triebe bis zum Winter gut ausreifen können.
Auch die Sorge um den Gesundheitszustand der Laubgehölze darf nicht übergangen werden. Wenn wir ihnen optimale Wachstumsbedingungen sichern, wird uns der Gesundheitszustand der Pflanzen keine großen Probleme bereiten. Sobald eine Krankheit oder ein Schädling auftritt, treffen wir nach Rücksprache mit einer Fachperson die nötigen Maßnahmen oder kümmern uns um Vorbeugung.
Es kommt vor, dass wir Laubgehölze aus den unterschiedlichsten Gründen umpflanzen müssen. Und auch hier sollten wir ihre besonderen Ansprüche kennen, um das Pflanzenmaterial nicht unnötig zu entwerten. Manche Arten vertragen das Umpflanzen gut, andere bis zu einem bestimmten Alter und weitere überhaupt nicht. Zu den Gehölzen, die wir auch als ältere Exemplare problemlos umpflanzen können, gehören Ahorn, Ulme, Haseln, Deutzien, Forsythien, Zieräpfel, Platanen. Beim Umpflanzen älterer Pflanzen muss ein ausreichender Wurzelballen vorbereitet werden, etwa bei Zwergmispeln, Geißklee, Seidelbast, Hortensien, Mahonien, Fingerkräutern und Linden. Sehr schlecht oder gar nicht umpflanzen lassen sich ältere Exemplare von Birke, Sommerflieder, Esche, Zaubernuss und Zierpflaumen.
Die meisten Laubgehölze, die wir gewöhnlich kultivieren, sind frostfest. Es gibt allerdings auch Arten, die wir vor Frost lieber teilweise schützen. Wir decken den Boden um sie mit einer Laubschicht ab. Diesen Schutz brauchen zum Beispiel einige Ahorne, Sommerflieder, Stechpalmen, Blauglockenbäume, der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus), Rhododendren, die Spiere und weitere. Ebenso schützen wir in der Winter- und Vorfrühlingszeit die meisten immergrünen Gehölze (mit Ausnahme von Mahonie, Feuerdorn und Buchsbaum) vor Sonneneinstrahlung, indem wir sie schattieren, um sie vor anschließenden Frostschäden zu bewahren. Bei japanischen Ahornen versuchen wir, durch Schattieren den Austrieb zu verzögern, weil diese Ahorne nach einem Frostschaden nicht erneut austreiben können.
Vermehrung von Laubgehölzen: generative und vegetative Methoden

Gehölze lassen sich je nach Art und Sorte auf verschiedene Weise vermehren. Die generative Vermehrung ist die günstigste und wirksamste Methode. Sie eignet sich in allen Fällen, in denen die Nachkommen dieselben Eigenschaften zeigen wie das Elternmaterial.
Die vegetative Vermehrung ist bei Sorten unumgänglich, denn aus Samen erhalten wir hier keine genetisch einheitlichen Nachkommen. Die vegetative Vermehrung kann direkt erfolgen — durch Stecklinge, Absenker und Teilung — oder indirekt, durch Pfropfen, Okulation und Ähnliches.
Für jede Art und Sorte ist die geeignetste Vermehrungsmethode bekannt. Wer seine Fähigkeiten auch auf diesem Gebiet erproben möchte, dem empfehlen wir Fachliteratur — etwa Gerd Krüssmann, „Handbuch der Laubgehölze“.
Ahorn (Acer): Übersicht der für den Garten geeigneten Arten und Sorten

Die Gattung der Ahorne mit rund 150 Arten stammt aus Europa, Asien, Nordamerika und Nordafrika und bildet eine zahlreiche Gruppe von Gehölzen unterschiedlicher Formen und Höhen. Ahorne finden im Garten- und Landschaftsbau wie in der Gartenpraxis breite Verwendung. Sie sind allgemein anspruchslos, und wenn wir die besonderen Ansprüche der einzelnen Arten und Sorten berücksichtigen, gedeihen sie in jedem normalen Gartenboden.
A. japonicum Thunb. — stammt aus Japan. Er wächst strauchig oder als kleinerer Baum mit kurzem Stamm. Er ist durch die feine Verzweigung außerordentlich zierend und 2 bis 4 m hoch. Die fünf- bis siebenlappigen Blätter sind hellgrün, im Herbst karminrot.
In der Gartenpraxis begegnet uns am häufigsten die Sorte ‚Aconitifolium‘. Dieser mittelstark wachsende, strauchig wachsende Ahorn hat ziemlich große, tief geschlitzte, hellgrüne Blätter. In kleinen Gärten wie in größeren Steingärten überzeugt er durch schönen Wuchs, purpurne Blüte und die wunderschöne herbstliche feuerrote bis braunrote Blattfärbung. Er ist zu jeder Jahreszeit reizvoll. Er wird etwa 3 m hoch.
A. negundo L. — wächst in Nordamerika. Der üppig wachsende, bis 20 m hohe Baum hat eine breite Krone, oft auch mehrere Stämme, was zu seinem Reiz beiträgt, ebenso wie die weit ausgebreiteten Äste, die glatt und grün sind. Die Blätter sind gefiedert, hellgrün, im Herbst goldgelb. Er eignet sich nur für große Gärten und Parks. Er liebt feuchte Lagen, gedeiht aber auch in guten trockeneren Böden.
‚Aureo-variegatum‘. Eine interessante gelbbunte Sorte, die 5 bis 7 m hoch wird, mit schönem goldgeflecktem Laub. Nur für den Halbschatten geeignet, da die gelben Blattteile in der Sonne leiden.
‚Odessanum‘. Sie ist golden bis bronzegelb belaubt, beim Austrieb mit rötlichem Hauch. Der Wuchs ist mittelstark. Besonders schön ist sie nur in voller Sonne. Im Halbschatten bleiben die Blätter grün.
A. palmatum Thunb. — wächst in Japan, Zentralchina und Korea. In seiner Heimat erreicht er an feuchten Standorten 7 bis 8 m Höhe, bei uns meist bis 4 m. Es ist ein Strauch oder Baum mit frischgrünen Blättern und wunderschöner karminroter Herbstfärbung. Die Blüten sind weiß bis rosarot, und auch die Früchte zieren. Diese Art gedeiht wie ihre Sorten am besten in leicht sauren Böden und an sonnigen bis leicht beschatteten Standorten. Alle kommen in größeren Steingärten oder Heidegärten hervorragend zur Geltung. Sie sind widerstandsfähig und verhältnismäßig winterhart.
‚Atropurpureum‘. Ein mittelgroßer, bei uns gewöhnlich 3 bis 4 m hoher, eher strauchiger Baum mit zierenden, tief geschlitzten und den ganzen Sommer über dauerhaft satt roten Blättern. Er wächst langsam, eher in die Breite als in die Höhe.
‚Dissectum‘. Diese sehr langsam wachsende Sorte wird etwa 2 m hoch. Sie ist eher strauchig im Wuchs, mit bis zum Grund in 5 bis 7 Lappen geteilten Blättern. Die Blattfarbe wechselt im Herbst in feurige gelbrote Töne. Sie wurde im Jahr 1784 gezüchtet.
Weitere für Gärten geeignete Sorten von A. palmatum sind etwa ‚Atrolineare‘, ‚Aureum‘, ‚Crispum‘, ‚Elegans‘, ‚Flavescens‘, ‚Hessei‘, ‚Nicholsonii‘, ‚Osakazuki‘, ‚Reticulatum‘, ‚Ribesifolium‘, ‚Rubellum‘. Sie sind sehr schöne Solitäre, die auf Rasenflächen, an Blumenmauern, auf Terrassen, an Wasserbecken und Ähnlichem zur Geltung kommen. Sie lassen sich auch mit anderen Gehölzen und Stauden kombinieren.
Felsenbirne, Götterbaum, Rosmarinheide und Aronia: pflegeleichte Ziergehölze

Es gibt etwa 10 Arten, die in Ostindien, Ostasien und Nordaustralien heimisch sind.
A. altissima (Mill.) Swingle (A. glandulosa Desf.) — stammt aus China. Es ist ein stark und sehr schnell wachsender Baum mit breit verzweigter Krone, der 20 bis 25 Meter hoch wird. Er hat große, unpaarig gefiederte Blätter von bis zu 0,60 m Länge. Ab Frühsommer blüht er mit langen Büscheln gelblichweißer Blüten. In jüngeren Jahren oder als mehrstämmiger Strauch gezogen bietet er mit seinem interessanten Laub mehr Reiz als ein hoher Baum. Er ist völlig anspruchslos, wächst gut in leichteren wie trockeneren Böden, verträgt Hitze sowie die Luft von Großstädten und Industriegebieten. Als Solitär sieht er gut aus, geeignet ist er auch in Gruppen und Alleen sowie zur schnellen Befestigung trockener Hänge.
Amelanchier Medik. — Felsenbirne Rosaceae — Rosengewächse
Felsenbirnen sind Sträucher oder kleinere Bäume aus Nordamerika, Europa und Asien. Bekannt sind etwa 25 Arten. Es sind überwiegend wertvolle, wüchsige, locker und in die Breite wachsende, schön blühende Gehölze mit reizvoller Herbstfärbung. Ihnen genügt jede nicht zu feuchte, eher etwas trockenere Gartenerde und ein Platz in der Sonne oder im Halbschatten. Sie werden in Gärten und Parks in kleineren wie größeren Gruppen und an den Rändern von Beständen höherer Gehölze gepflanzt. Sie kommen auch als Solitäre und in Pflanzgefäßen zur Geltung.
A. canadensis (L.) Medik. — stammt aus dem östlichen Nordamerika. Der mehrstämmige Strauch ist 2 bis 8 m hoch mit breit aufrechtem Wuchs. Er blüht reich Ende April und im Mai mit ziemlich großen weißen Blüten in lockeren Trauben. Die Früchte sind kastanienrote Apfelfrüchte von angenehmem Geschmack. Triebe und Blätter sind beim Austrieb silbrig bis rötlich. Die Blätter sind später grün, gesägt, in der Jugend unterseits dicht filzig und bis 80 mm lang. Im Herbst färben sie sich herrlich goldgelb bis scharlachrot. Er kommt als Solitär gut zur Geltung, besonders vor dem dunkleren Hintergrund von Nadelgehölzen. Auch für Gruppenpflanzungen ist er geeignet. Er gedeiht in der Sonne wie im Halbschatten und in jedem Gartenboden. Er wächst auch in der Luft von Industriestädten gut und ist eine Bienenweide.
Andromeda L. — Rosmarinheide Ericaceae — Heidekrautgewächse
Es handelt sich um eine nicht sehr artenreiche Gattung langsam wachsender Sträucher, die für Moorbeete, Heidegärten und Steingärten geeignet sind.
A. glaucophylla Link — stammt aus Nordamerika. Sie bildet einen 100—300 mm hohen Zwergstrauch mit dünnen Zweigen und graugrünen schmalen Blättern. Die weißen Blüten mit blassrosa Ton ähneln Maiglöckchenblüten. Sie öffnen sich im späten Frühjahr und zu Sommerbeginn. Sie mag feuchtere, humose und saure Böden und kommt in Gesellschaft weiterer Heidepflanzen zur Geltung.
A. polifolia L. — dieses zwergige, meist nicht über 100 mm hohe Gehölz stammt aus Nordeuropa, Nordasien und Nordamerika. Es bildet niedrige, verzweigte Zwergsträucher, die dem Rosmarin ähneln. Es blüht im Mai bis Juni mit zarten weißen bis zart rosafarbenen krugförmigen Blüten.
Aristolochia L. — siehe Kletterpflanzen
Aronia Medik. — Aronia (Apfelbeere) Rosaceae — Rosengewächse
In der Natur wachsen 3 Arten in Nordamerika. Es sind wertvolle laubabwerfende Sträucher aus der Verwandtschaft von Eberesche und Birne mit mittelgroßen eiförmigen Blättern und weißen oder blassrosa Blüten in kleinen Doldentrauben. Sie werden in Gärten, Wohnsiedlungen und Parks gepflanzt. Sie gehören zu den wertvollen Hecken- und Deckssträuchern. Sie bieten nützlichen Vögeln Schutz. Zierend sind sie auch durch den Fruchtreichtum und die schöne herbstliche zinnoberrote Blattfärbung.
A. melanocarpa (Michx.) Ell. — ein niedrigerer, 0,5 bis 1 m hoher Strauch amerikanischer Herkunft wie die vorige Art. Blätter glänzend grün, Blüten weiß, den Weißdornblüten ähnlich, Früchte schwarze, glänzende kleine Apfelfrüchte. Herbstfärbung der Blätter braunrot. In Kultur eingeführt um 1700.
Azalea L. — siehe Rhododendron L.
Berberitze (Berberis) und Birke (Betula): dekorative Gehölze für Hecken und Solitärstellungen

Die Gattung der Berberitzen umfasst immergrüne wie laubabwerfende Arten. Es sind dornige Sträucher mit gelbem Holz, meist sehr dekorativ, sie blühen schön und lassen sich im Garten- und Landschaftsbau vielseitig verwenden. Bekannt sind etwa 450 Arten von allen Kontinenten mit Ausnahme Australiens. Alle sind leicht zu kultivieren, wachsen in der Sonne wie im Schatten und in fast jedem Boden, sofern er nicht zu trocken ist. Sie unterscheiden sich in Wuchs und Belaubung ebenso wie in der Blütenfarbe, die gelb, selten orange ist und im Frühjahr erscheint. Auch die Früchte sind oft sehr dekorativ und bei den laubabwerfenden Arten rot. Reizvoll ist auch die Herbstfärbung der Blätter.
B. julianae Schneid. — dieser Strauch stammt aus Zentralchina. Er ist bis 2,50 m hoch. Er gehört zu den besten und widerstandsfähigsten höheren immergrünen Berberitzen. Die Triebe sind kantig, die gelbgrauen Dornen kräftig und bis 40 mm lang. Die Blätter sind glänzend dunkelgrün, unterseits heller, bis 100 mm lang, ledrig. Die Blüten sind gelb, bis zu 15 in Büscheln. Die Früchte sind elliptisch, schwarz mit bläulichem Reif.
B. thunbergii DC. — stammt aus Japan. Der bekannte grün belaubte, laubabwerfende Strauch ist 1,50 bis 2 m hoch, mit sehr schöner herbstlicher scharlachroter Blattfärbung. Er blüht gelb, die Früchte sind korallenrot. Er bildet auch ohne Schnitt sehr dichte Hecken. Anspruchslos in Bezug auf Boden und Standort. Er ist eine Bienenweide, und ihm sagt ein Platz in der Sonne wie im Schatten zu.
‚Atropurpurea‘. Die Sorte wurde 1913 in Frankreich gezüchtet. Sie ist schön, der Grundart ähnlich, jedoch mit satt bronzerotem Laub während der gesamten Vegetationszeit. Im Herbst färbt sie sich bis ins Scharlachrote. Sie eignet sich als Solitär, zur farblichen Belebung von Gruppen sowie für frei wachsende oder geschnittene Hecken. Ältere Pflanzen blühen sehr reich und bringen eine Fülle scharlachroter Früchte.
‚Atropurpurea Nana‘. Eine niedrige, rotlaubige Sorte mit gedrängtem, breit kugeligem Wuchs, nur 0,40 bis 0,50 m hoch. Besonders geeignet für niedrige Hecken und Böschungen; sie verträgt den Schnitt ausgezeichnet. Sie passt in Steingärten wie auf Friedhöfe, wo sie durch ihre auffällige Färbung hervorsticht. Sie entstand 1942.
‚Aurea‘. Sie wächst wie B. thunbergii, manchmal langsamer, hat jedoch zitronengelbe bis goldgelbe laubabwerfende Blätter, im Schatten nur gelbgrün (1950).
B. verruculosa Hemsl. et Wils. — Warzige Berberitze — dieser immergrüne, dichte, langsamer und breit kegelförmig wachsende Strauch ist chinesischer Herkunft. Er erreicht eine Höhe von etwa 1,50 m. Er zeichnet sich durch satt grüne glänzende Blätter, warzige Zweige und im Mai bis Juni große goldgelbe Blüten aus. Die Früchte sind länglich, dunkelviolett bis schwarz, mit bläulichem Hauch. Er ist anspruchslos und winterhart. Nur unter ungünstigen Bedingungen ist er für eine leichte Winterdecke dankbar. Geeignet als Solitär, für Gruppenpflanzungen, für Hecken und zur flächigen Begrünung.
Betula L. — Birke Betulaceae — Birkengewächse
In der Natur wachsen etwa 60 verschiedene Birkenarten, alle auf der Nordhalbkugel. Sie gehören zu den grundlegendsten laubabwerfenden Gehölzen unserer Gärten und Parks. Viele Arten zählen zu den reizvollen und eleganten Gehölzen mit schönen Stämmen und Ästen. Manche verdienen Beachtung durch die Färbung der Rinde oder Borke oder durch die auffällige Frühjahrs- und Herbstfärbung der Blätter. Es sind Bäume, oft auch mehrstämmig, oder Sträucher. Sie sind außerordentlich anspruchslos hinsichtlich Lage, Boden und Klima. Das ermöglicht eine reiche Verwendung dieser Gehölze im Garten- und Landschaftsbau. Besonders gut gedeihen sie in jedem lockeren, nährstoffreicheren Boden, sofern er durchlässig und mäßig feucht ist. Manche Arten vertragen auch mehr Trockenheit, andere wiederum verlangen einen angemessen feuchten Standort. Sie lieben die Sonne, und deshalb pflanzen wir sie nie in den Schatten höherer Bäume.
Birken pflanzen wir entweder einzeln als Solitäre oder in Gruppen. Sie bilden auch sehr reizvolle Alleen. Herrlich wirken sie vor dem dunklen Hintergrund von Nadelgehölzen. Zwergige Gebirgs- und niedrige nordische Arten kommen nur an feuchteren Stellen in größeren Steingärten zur Geltung.
B. pendula Roth (B. verrucosa Ehrh., B. alba L.) — Hänge-Birke — stammt aus Europa und Kleinasien. Es ist unsere bekannteste heimische Birke, die 20 bis 25 m hoch wird, eine lockere Krone und eine weiße, bald schwarz aufkorkende Rinde hat. Mit zunehmendem Alter sind die Äste mehr oder weniger überhängend. Sie ist außerordentlich anspruchslos hinsichtlich Klima, Lage und Boden, winterhart und ziemlich widerstandsfähig auch gegen die ungünstige Luft von Industriegebieten. Sie eignet sich für Parks, Wohnsiedlungen, Alleen, Windschutzstreifen und für die Rekultivierung von Böden. In Kultur seit alters her.
‚Dalecarlica‘. Eine sehr reizvolle Birke mit lockeren, leicht überhängenden Ästen, 10 bis 15 m hoch. Besonders zierend sind ihre tief unregelmäßig gelappten, glänzend grünen Blätter mit goldgelber Herbstfärbung. Diese Sorte wurde 1767 in Schweden in einem Wald gefunden und wird daher in Gärtnereikatalogen als Schwedische Birke geführt. Ein schöner Solitär auch für kleinere Gärten.
‚Fastigiata‘. Sie hat einen streng säulenförmigen Wuchs, wird 7 bis 15 m hoch, die Äste sind leicht gedreht und die Blätter schön, oft bleiben sie bis in den November grün. Ein interessantes Solitärgehölz für kleinere Gärten.
‚Purpurea‘. Ein sehr zierender und schwächer wachsender Baum, der 7 bis 10 m hoch wird und durch purpurrotes Laub hervorsticht, ähnlich wie die rotlaubige Buche. Vor allem für Sammler geeignet.
‚Tristis‘. Ein 15—20 m hoher Baum mit leicht länglicher und luftiger Krone. Aus dem geraden Stamm wachsen waagerecht oder leicht aufsteigend die Grundäste mit bogig überhängenden Enden und Zweigen. Geeignet als Solitär für größere Gärten. Von allen Birken bleibt sie am längsten belaubt.
‚Youngii‘. Die bekannte Trauerbirke mit runder, dachförmiger Krone und überhängenden, oft bis auf den Boden reichenden dichten Ästen. Sie wird nur 5 bis 7 m hoch. Die Triebe sind dünn, fast filigran, und wirken schön, wenn sie bereift sind. Sie passt gut in kleine Gärten und zu Grabmalen auf Friedhöfen.
Sommerflieder (Buddleja): der Schmetterlingsstrauch und seine besten Sorten

Der bekannte Sommerflieder ist besonders wegen seiner reichen Blütenstände im Spätsommer (Juli bis September) beliebt. Es gibt mehr als 100 Arten, die überwiegend in den Tropen und Subtropen Ostasiens wachsen. In Gärten wird er vor allem als Solitärpflanze gepflanzt, sodass er seine ziemlich langen, mit Blüten übersäten Zweige nach allen Seiten ausbreiten kann. In großen Gärten und Parks wird er einzeln gepflanzt, auf Rasenflächen in kleineren Gruppen. Er gedeiht auch an sonnigen Hängen. Die blühenden Sträucher werden zahlreich von Schmetterlingen besucht, weshalb man sie auch Schmetterlingssträucher nennt. Das vorjährige Holz friert bei Buddleja davidii und ihren Sorten meist zurück. Aus diesem Grund und auch damit die Sträucher stets eine schöne Form behalten, müssen sie jedes Jahr im Vorfrühling stark geschnitten werden. Für diese Art empfiehlt sich eine winterliche Abdeckung der Wurzeln. Die Sträucher wachsen schnell, werden bis 3 m hoch und blühen schon in den ersten Jahren nach der Pflanzung.
B. alternifolia Maxim. — stammt aus Nordwestchina. Der Strauch ist bis 4 m hoch mit überhängenden und abstehenden Zweigen, matt grünen, lanzettlichen bis schmal elliptischen und wechselständigen Blättern, unterseits weiß filzig. Die Blüten sind purpurviolett, in Büscheln entlang der vorjährigen Zweige angeordnet. Er blüht im Juni, duftet stark und macht einen schönen Eindruck. Die Sträucher blühen erst, wenn sie ausreichend eingewurzelt und erstarkt sind. Den Schnitt vertragen sie nur teilweise. Sie kommen als Solitäre zur Geltung.
B. davidii Franch. — der Sommerflieder aus China bildet Sträucher, deren Triebe bis 2 m lang und leicht überhängend sind. Die Blüten in 150 bis 250 mm langen Rispen duften meist. Es handelt sich vor allem um Sämlinge verschiedener Kreuzungen, deren Farbe wechselhaft ist. Ein jährlicher tiefer Rückschnitt ist unbedingt nötig. Im Handel werden heute sehr gute Sorten angeboten:
‚Dubonnet‘. Ein aufrecht wachsender Strauch mit einer Fülle von Rispen mit dunkelvioletten Blüten.
‚Empire Blue‘. Ein wüchsiger Strauch mit rein blauen, sehr dichten, 250 bis 300 mm langen Rispen.
‚Flaming Violet‘. Eine Sorte mit dunkelpurpurnen Blüten.
‚Purple Prince‘. Sie hat lange, schlanke Rispen mit violettroten Blüten, die besonders im unteren Teil sehr dicht angeordnet sind.
‚Royal Red‘. Die beliebteste der rotblühenden Sorten, Blüten purpurrot, Rispen bis 0,50 m lang, oft jedoch kleiner.
‚White Bouquet‘. Blüten weiß, duftend, mit gelbem Auge, in großen Rispen angeordnet.
Alle blühen von Juli bis Oktober. Sie gedeihen sehr gut in jedem normalen Gartenboden an einem sonnigen Standort.
